UMTS Stick von Vodafone ohne Simlock

Geschrieben von andy • Freitag, 14. August 2009

Als Initiator der Aktion , dank dessen der Martin nun aufgrund der horrenden Umsatzbeteiligungen von Amazon bald nach Down Under fliegt, verliere ich nun endlich auch mal ein paar Worte über das gute Stück.

Einen USB UMTS Stick wollte ich schon lange mein eigenen nennen, damit ich mit meinem NC10 auch vernünftig unterwegs online gehen kann. Bisher waren mir die Teile aber einfach zu teuer. Eines Tages stolperte ich über eine Vodafone Werbung "Vodafone Webstick UMTS/USB für 29€". Also hab ich mir das Teil bestellt, und zwar direkt auf der Seite von Vodafone.

Nun hat ich endlich mal Zeit, das Ding auszuprobieren. Leider funktioniert die Installation nicht ganz so reibungslos, denn ich hatte nicht den ursprünglich vertriebenen Stick, sondern einen K-3565-Z bekommen, der so ohne weiteres nicht unter Ubuntu funktioniert.
Der Stick ist zwar nun HSDPA fähig, allerdings erkennt Ubuntu nur das SD Storage und ignoriert das Modem selbst.
Erkennen kann man das Gerät mit folgender vendor & product ID mittels lsusb:


andy@andy-nc10:~$ lsusb
Bus 001 Device 006: ID 19d2:0063

Nach ein wenig googlen stieß ich auf eine etwas umständlichere Lösung meines Problems auf dieser Seite. Nach ein bisserl modules gefrickel und usbmodeswitch Versuchen installierte ich die verlinkten Vodafone Treiber von Betavine. Und siehe da, nach Installation von aktuellem usbmodeswitch & vodafone-mobile-connect und aktuellem Ubtunu 9.04 Kernel (2.6.28-15-generic) wird der Stick nun auch ohne usb_modeswitch erkannt.

Wer also auf der Suche nach einem günstigen USB Umts Stick ist, welcher zu allen Providern (kein unlocking oder flashing) kompatibel ist, der kann sich den Vodafone WebSessions USB Stick hier bestellen.

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Ubuntu freeze Problem gelöst

Geschrieben von andy • Donnerstag, 10. Januar 2008 • Kategorie: combjuta

Endlich habe ich mein Ubuntu Freeze Problem (Punkt 3) gelöst.
Das Gerät (Samsung Q35) blieb sporadisch einfach stehen, die Oberfläche wurde grau eingefärbt und für ca 30. Sekunden ging nichts mehr. Im DMESG sah das ganze so aus:

[6953.032000] ata1.01: exception Emask 0x0 SAct 0x0 SErr 0x0 action 0x2 frozen
[ 6953.032000] ata1.01: cmd a0/01:00:00:00:00/00:00:00:00:00/b0 tag 0 cdb 0x25 data 8 in
[ 6953.032000] res 40/00:03:00:00:00/00:00:00:00:00/b0 Emask 0x4 (timeout)
[ 6960.036000] ata1: port is slow to respond, please be patient (Status 0xd0)
[ 6983.052000] ata1: port failed to respond (30 secs, Status 0xd0)
[ 6983.052000] ata1: soft resetting port


Im Bug System von ubuntu gibt es einen Eintrag für dieses Problem mit einem - für mich - entscheidenden Hinweis:
Der CD/DVD-Combo Brenner verursacht in der Firmware Revision SC02 große Probleme unter Linux. Die genaue Modellbezeichnung lautet "TSSTcorp CD/DVDW TS-632D SC02." Per "dmesg |grep CDROM" könnt ihr herausfinden, ob ihr betroffen seid. Hinter der Modellbezeichnung steht auch schon die Firmware Revision. In meinem Fall SC02, ein Update auf die SC03 funktioniert leider nur unter Windows :-(
Das Update File gibts auf der koreanischen Samsung Webseite, am besten aber über diesen direkten Link oder alternativ direkt bei mir . Zum Update einfach das File doppelklicken, dann wird überprüft obs für euer Laufwerk ein Update gibt und dieses wird dann direkt auf den Brenner geschrieben.
Nach einem Reboot ist auch unter Ubuntu nun die Firmware Revision SC03 zu sehen. Seit der Aktualisierung vor 4 Tagen ist mein Gerät kein einziges mal mehr eingefroren!

Links:
Thema im Ubuntuusers.de Forum
Seite mit dem entscheidenden Tipp
koreansiche Samsung Webseite



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Vodafone UMTS unter Ubtuntu

Geschrieben von andy • Donnerstag, 22. November 2007 • Kategorie: combjuta

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Auto Completion bei SSH

Geschrieben von andy • Freitag, 12. Oktober 2007 • Kategorie: combjuta

Früher gabs ja mal die Auto Completition bei SSH Verbindungen von Haus aus, heute ist das bei den meisten Distributionen nicht mehr so, da die Hostnamen und IP Adressen standardmässig gehasht abgespeichert werden. Dies kann man in der .ssh/knownhosts sehen, der Beginn ein jeder Zeile stellt den Hash von Hostnamen/IP dar.
Um nun die Auto Completion für SSH Verbindungen zu reaktivieren, muss man erstmal seine SSH Config anpassen. Dies geschieht einfach über das Einfügen/Anpassen des Eintrags "HashKnownHosts no" in der lokalen .ssh/ssh
config oder global in /etc/ssh/sshconfig.
Ist dies erledigt, so muss man noch seine bisherigen known
hosts löschen, indem man das knownhosts File in seinem Home Directory löscht oder leert. Nun fragt ssh beim neuen Verbindungsaufbau natürlich wieder nach, speichert den Host ab, diesmal aber nicht gehasht.

Die Bash Completion selbst aktiviert man nun für Ubtuntu/Debian oder ähnliche Systeme in dem File /etc/bash.bashrc. Dort entkommentiert man einfach den 3 Zeiler ab "#enable bash completion in interactive shells":

if [ -f /etc/bashcompletion ]; then
. /etc/bashcompletion
fi


Nach einem Neustart der Session funktioniert nun die Auto Completion mittels "ssh user@hostname", sobald der Hostname/IP einmal bekannt ist.
Bei SuSe beispielsweise ist das bash
completion Skript standardmässig nicht dabei, deshalb gibts das hier zum Download

Falls jemand das hier erklärte Skript zum Anpassen der Tabnamen in Konsole oder ähnliches verwendet, so muss er das dem bash_completion Skript noch publizieren. Dazu fügt ihr im Skript unter dem Punkt "# ssh(1) completion" Am Ende in der Zeile "shopt -u hostcomplete && complete -F _ssh ssh slogin sftpxhost autossh" einfach noch den entsprechenden Aufruf mit ein, dann wird dieses bei der Auto Vervollständigung auch berücksichtigt.

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FTP Server ganz einfach mounten mit curlftpfs

Geschrieben von andy • Montag, 20. August 2007 • Kategorie: combjuta

FTP im Filesystem zu haben ist sehr praktisch. Ob man nun auf seinem Rootserver das Handling der Backups vereinfachen möchte oder mit Eclipse direkt auf einem Webspace arbeitet, es hilft einem doch ungemein.

Das ganze geht ganz einfach. Unter Debian/Ubuntu installiert man das Paket curlftpfs:

apt-get install curlftpfs

Dieses zieht dann weitere Pakete an, unter anderem libfuse2 und die fuse-utils, mit deren Hilfe schliesslich die Einbindung mittels FUSE(FileSystem im Userspace) erfolgt.
anschliessend mountet man das ganze einfach folgendermassen:
curlftpfs USER:PASSWORT@IP/HOSTNAME /mnt/backup_ftp/

Natürlich benötigt man für die Geschichte den passenden Kernel, aber dann steht dem FTP Zugriff über das eigene Filesystem nichts mehr im Wege. Viel Spaß damit!

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Ubuntu auf Samsung Q35

Geschrieben von andy • Mittwoch, 16. Mai 2007

Endlich hatte ich mal Zeit das neuste Ubuntu auf meinen neuen Samsung Q35 zu installieren.
Ging leider nicht ganz so problemlos, wie erhofft. Aber Google sei Dank, funktioniert nun alles.

1. Der Sound piepst nach der Installation in einem sehr hohen Ton, das ist kaum auszuhalten und man muss das Teil erstmal muten. Dies liegt an dem neuen Intel HDA Soundchip, welcher wohl nicht perfekt unterstützt wird. Nach einfügen von

options snd-hda-intel singlecmd=1 model=laptop-eapd
in der Datei /etc/modprobe.d/options ist dieses Problem gelöst. Mehr Infos gibts hier

2. Der Sound funktioniert noch immer nicht einwandfrei. Über die Function Keys lässt sich die Lautstärke gar nicht oder nur einmal ändern, dann ist der Sound wieder stumm. Dieses Problem erledigt sich nach Einfügen von
options snd-hda-intel positionfix=1 model=3stack
in /etc/modprobe.d/alsa-base

3. Ubuntu freezt oder hängt sich mal für 30 Sekunden komplett auf. Nichts geht mehr. Spricht das Gerät wieder an, so kann man noch sehen, dass die Load stark erhöht war. Symptome sind dmesg Einträge wie
6953.032000] ata1.01: exception Emask 0x0 SAct 0x0 SErr 0x0 action 0x2 frozen
[ 6953.032000] ata1.01: cmd a0/01:00:00:00:00/00:00:00:00:00/b0 tag 0 cdb 0x25 data 8 in
[ 6953.032000] res 40/00:03:00:00:00/00:00:00:00:00/b0 Emask 0x4 (timeout)
[ 6960.036000] ata1: port is slow to respond, please be patient (Status 0xd0)
[ 6983.052000] ata1: port failed to respond (30 secs, Status 0xd0)
[ 6983.052000] ata1: soft resetting port
[ 6983.380000] ata1.00: atahparesize 1: sectors = 180468192, hpasectors = 195371568
[ 6983.380000] ata1.00: Host Protected Area detected.
[ 6983.380000] current size : 180468192 sectors (92399 MB)
[ 6983.380000] native size : 195371568 sectors (100030 MB)
[ 6983.380000] ata1.00: SET of native returned 0, expected 195371568
[ 6983.388000] ata1.00: ata
hparesize 1: sectors = 180468192, hpasectors = 195371568
[ 6983.388000] ata1.00: Host Protected Area detected.
[ 6983.388000] current size : 180468192 sectors (92399 MB)
[ 6983.388000] native size : 195371568 sectors (100030 MB)
[ 6983.388000] ata1.00: SET of native returned 0, expected 195371568
[ 6983.388000] ata1.00: configured for UDMA/100
[ 6983.552000] ata1.01: configured for UDMA/33
[ 6983.552000] ata1: EH complete

Zu dem Thema gibt es hier einen bug. Bisher gibt es nur einen workaround,
The quick workaround for this on an installed system is to add "piix" to /etc/initramfs-tools/modules, and run "sudo update-initramfs -u"
den ich nun mal testen werde, da das ganze schon ein wenig nervt. Tritt bei mir übrigens mit Kernel 2.6.20-15-generic auf. Im Forum von Ubuntuusers.de gibt es hoffentlich bald ein wenig mehr Informationen.

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