Probleme bei Dovecot Migration mit Sieve Plugin

Geschrieben von andy • Freitag, 18. September 2009

Nach Installation der neusten Dovecot Version (1.2.4-2 via debian-testing) kommt es bei Verwendung des alten CMUSieve Plugins zu folgendem Problem im Mail.log:

Fatal: Plugin cmusieve not found from directory /usr/lib/dovecot/modules/lda

Nachrichten werden dann nicht mehr zugestellt.

Warum tuts auf einmal nicht mehr? CMUSieve ist eigentlich deprecated und man möchte das für Dovecot 1.2 geschriebene Dovecot Sieve plugin verwende.
Dazu muss man folgenden Eintrag ändern.


protocol lda {
mailplugindir = /usr/lib/dovecot/modules/lda
mailplugins = sieve
sieve
extensions = +imapflags
logpath = /var/log/dovecot/deliver.log
info
logpath = /var/log/dovecot/deliver-info.log


In der "mail
plugins" Zeile ersetzt man also einfach "cmusieve" durch "sieve".
Folgende Änderungen muss man noch beachten:

# The imapflags extension is now called imap4flags. The CMUSieve implementation is based on an old draft specification that is not completely compatible. Particularly, the mark and unmark commands were removed from the new specification. For backwards compatibility, support for the old imapflags extension can be enabled using the sieve_extensions setting (as explained above). This is disabled by default.

The notify extension is now called enotify. Sieve scripts need to be adjusted to incorporate this change: unlike imapflags, no backwards compatibility is provided currently.



Hier muss man also noch ein wenig aufpassen und ggf. seine Sieve Tools, wie beispielsweise den pysieved auf die aktuellste Version aktualisieren.

Tags für diesen Artikel: , , ,
| Top Exits (707)
527 Klicks
Twitter Bookmark Probleme bei Dovecot Migration mit Sieve Plugin  at del.icio.us Facebook Google Bookmarks FriendFeed Digg Probleme bei Dovecot Migration mit Sieve Plugin Technorati Probleme bei Dovecot Migration mit Sieve Plugin wong it!

FTP Server ganz einfach mounten mit curlftpfs

Geschrieben von andy • Montag, 20. August 2007 • Kategorie: combjuta

FTP im Filesystem zu haben ist sehr praktisch. Ob man nun auf seinem Rootserver das Handling der Backups vereinfachen möchte oder mit Eclipse direkt auf einem Webspace arbeitet, es hilft einem doch ungemein.

Das ganze geht ganz einfach. Unter Debian/Ubuntu installiert man das Paket curlftpfs:

apt-get install curlftpfs

Dieses zieht dann weitere Pakete an, unter anderem libfuse2 und die fuse-utils, mit deren Hilfe schliesslich die Einbindung mittels FUSE(FileSystem im Userspace) erfolgt.
anschliessend mountet man das ganze einfach folgendermassen:
curlftpfs USER:PASSWORT@IP/HOSTNAME /mnt/backup_ftp/

Natürlich benötigt man für die Geschichte den passenden Kernel, aber dann steht dem FTP Zugriff über das eigene Filesystem nichts mehr im Wege. Viel Spaß damit!

Tags für diesen Artikel: , , , ,
| Top Exits (353)
5566 Klicks
Twitter Bookmark FTP Server ganz einfach mounten mit curlftpfs  at del.icio.us Facebook Google Bookmarks FriendFeed Digg FTP Server ganz einfach mounten mit curlftpfs Technorati FTP Server ganz einfach mounten mit curlftpfs wong it!

tweetbackcheck