Kein Public Viewing in Neckarsulm

Tja, eigentlich wollte ich an unsere lokale Zeitung noch einen Leserbrief schreiben, aber da hierfür nun wahrscheinlich die Zeit fehlt, hier ein paar Worte zum public viewing in meiner Wahlheimat, Neckarsulm.
Neckarsulm ist eine große Kreisstadt im Landkreis Heilbronn mit ca. 26.500 Einwohnern. Man könnte Neckarsulm als reiche Stadt bezeichnen, denn dank der Automobilindustrie (Audi,Kolbenschmidt,…) und den Deutschland Zentralen anderen namhaften Firmen wie Bechtle, TDS, Hyundai, Kaufland und LIDL gehören wir zu den glücklichen, die mehr Arbeitsplätze (28.000+) als Einwohner haben.
Da wir nun aber unbedingt einen neuen, Millionen verschlingenden Busbahnhof bauen, die Innenstadt umbauen, und auch noch überall, wo noch kein Kreisverkehr mitsamt Solarkunstwerk steht, die Verkehrsführung entsprechend ändern, fehlt in diesem Jahr das Geld fürs Public Viewing der Weltmeisterschaft 2010 in Süd-Afrika.
Moment.
Muss man das verstehen? Ich glaube nicht.
Gerüchten zufolge haben sich auch einige Anwohner beschwert – aber ich kann mir nicht vorstellen, dass man nicht eine Lösung hätte finden können, die die Anwohner des Neckarsulmer Marktplatzes zufrieden gestellt hätte. Es ist sehr schade, dass man es scheinbar nicht geschafft hat, Sponsoren (siehe Firmenliste oben?) mit an Land zu holen, um an das einmalige Erlebnis der WM 2006 oder wenigstens an das der EM 2008 anzuknüpfen.
Irgendwie war man dazu wohl nicht fähig. Die Bürger werden auch nicht wirklich informiert. Man erfährt nur hinterum und aus Gerüchten, was nun Sache ist. Obs nun stimmt, oder nicht, weiss man nicht. Fakt ist jedoch: Es gibt in diesem Jahr kein Public Viewing in Neckarsulm.
Finde ich alles ziemlich schwach.
Da muss man ausnahmsweise mal der Stadt Heilbronn Tribut zollen. Die Stadt Heilbronn veranstaltet dieses Jahr das größte Fandorf in Baden-Württemberg (stimmt das auch?). Laut Angaben der lokalen Tageszeitung Heilbronner Stimme liegt das Budget bei der Veranstaltung bei 200.000 €. Man deckt dabei 80% der Ausgaben über Sponsoren (nimm dies Neckarsulm!) und ist sich sicher, die restlichen Kosten durch den Verkauf von Speis und Trank zu decken (Wenn ich daran denke was wir damals konsumiert haben ist das sicherlich nicht unmöglich). Das Fandorf in Heilbronn fasst in diesem Jahr bis zu 28.000 Zuschauer.
Ob ich dieses Jahr ausnahmsweise mal einer von ihnen bin – ich weiss es noch nicht!

P.S.: Das Event in Heilbronn wird übrigens nicht von der Stadt organisiert, sondern von einer Eventorganisation aus Trier, welche im Falle von Verlusten ohne Steuergelder auskommen muss.

Links:
Neckarsulm Wikipedia

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Heraklix by Alpenzorro – mit dem Mountain Bike von Kreta zum Gardasee

Stuntzi aka Stefan Stuntz ist mittlerweile ein kleiner Held der Mountainbike Gemeinde.
Nach ungefähr 3,5 Monaten ist er nun nach 6500km Distanz und 135.000 Höhenmeter an seinem Ziel angekommen – dem Gardasee. Aber zurück zum Anfang…

Stefan startete am 3. Mai 2009 zu einer Tour mit dem Mountainbike von Heraklion zum Gardasee. Er durchquerte dabei in 3,5 Monaten 9 verschiedene Länder: Griechenland, Albanien, Mazedonien, Kosovo, Montenegro, Bosnien, Kroatien, Slovenien und schließlich Italien.
Das einzige Gepäck befand sich in einem ca. 7 kg schweren Rucksack, den er mit einem Selbstbau Gepäckträger hinten am Rad befestigte. Im Gepäck befand sich unter anderem ein Sommerschlafsack und eine Isomatte, mit deren Hilfe Stefan fast 80% der Übernachtungen unter freiem Himmel verbrachte!
Zusätzlich führte Stefan ein Handy, PDA mitsamt Tastatur und eine Digitalkamera mit sich, mit deren Hilfe er die komplette Tour Live ins IBC-Forum (Internet Bike Community) übertrug. Er postete viele atemberaubende Bilder, die großteils mit Hilfe des Selbstauslösers und eines Gorilla Pods entstanden und beschrieb kurz in 2-3 Postings am Tag, was genau sich auf den Bildern abspielte, wo er langfuhr, wie er übernächtete und natürlich welche Stärkungen und Bierchen er zu sich führte. Außerdem konnte man in dem Forenthread seine Tour mit Hilfe einer aktuellen Google Maps Karte verfolgen. Die Energie für sein Spielzeug produzierte er selbst am Rad mit einem Shimano Alfine S501 Nabendynamo, welcher ungefähr 10 Watt lieferte und abwechselnd sein technisches Equipment mit frischer Energie belud.

Im Liveberichte Bereich des IBC Forums kamen im Thema Heraklix – von Kreta zum Gardasee über 3500 Antworten und (momentan) ca. 887.000 Hits auf den Thread zusammen. Viele Fans verfolgten das Spektakel live mit,kommentierten fleissig waghalsige Grenzüberquerungen und andere Aktionen, schlugen passende Routen vor oder organisierten Treffen mit Bikern in Ländern, die sich auf der Route befangen.
Viele Biker im Forum sprachen auch davon, dass das Mitverfolgen der Tour sie selbst dazu motiviert hat, am Abend oder Wochenende die eine oder andere zusätzliche Tour zu machen. Mich selbst schliesse ich da ebenfalls ein, wenn man alleine unterwegs ist, lässt man sich doch oft auch lieber daheim auf die Couch fallen, anstatt ne Runde an der frischen Luft zu kurbeln. Der Thread hat mich desöfteren dazu motiviert, nicht zu faulenzen sondern zu strampeln oder auch einen Wochenendtrip zu planen. Danke dafür Stuntzi!!

Insgeamt war Stefan 110 Tage unterwegs und benötigte dafür ungefähr 3300€, wovon ungefähr die Hälfte über Spenden finanziert wurden konnte! Am teuersten war der Spaß in den Dolomiten (hier entstanden aber auch die coolsten Fotos finde ich), gefolg von Griechenland, Kroatien, Slovenien, Montenegro, Bosnien, Mazedonien und Albanien.

Alle Bilder könnt ihr euch hier anschauen: Alpenzorro Heraklix Bilder. Man muss aber dazu sagen, dass die vielen Bilder zwar sehr genial sind, vor allem, wenn man bedenkt, dass viele davon mit dem Selbstauslöser entstanden und eine gewisse Übung und Timing erfordern, aber die Bilder alleine ohne den Text nur die halbe Geschichte erzählen, wenn überhaupt!

Stuntzi hat mittlerweile sogar einen Eintrag im Canyon Heroes Blog, seinem Sponsor (Canyon Nerve XC)

Vielen Dank nochmal für kinoreifes Stuntzi Entertainment!

Update: Hier findet sich ein Interview mit Stefan in der Bike zu seinem letzten Trip (The Snake – von La Palma zum Gardasee). Stefan ist übrigens freiberuflicher Software Entwickler und nimmt sich für seine Trips gerne eine Auszeit!

Im Anschluss noch ein paar Highlights:



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DTM Auftakt am Hockenheimring

Gestern startete die DTM mit dem ersten Rennen auf dem Hockenheimring. Das Wetter war grandios und unsere Laune wunderbar. So starteten wir rechtzeitig um noch einen der besseren Parkplätze zu erwischen – Fehlanzeige ;) Wir mussten schon eine ganze Weile lauffen, parkten aber dennoch an der Autobahn und nicht auf den Reisfeldern.
Auf dem Vorplatz präsentierten sich verschiedene Sponsoren und Rennwagenteams. Zuschauer konnte den einen oder anderen Dragster hautnah bestaunen. Auch ehemalige DTM Boliden waren zu sehen.
Im Fahrerlager hatten wir ein wenig Glück und erlebten hautnah die Ankunft der Formel 3 Piloten.
Auf dem Rückweg Richtung Innentribüne kamen uns dann die aktuellen Fahrzeuge vom Team AMG Mercedes entgegen.
Nach den Taxi Fahrten in diversen Fahrzeugen und einem Auftritt von Reamonn auf der SWR3 Bühne zeigte der Stunt Meister Terry Grant mit seiner eindrucksvollen Show, dass man auch Donuts in 2 Autos gleichzeitig ohne Fahrer machen kann.
Nach der Fahrer Präsentation der beiden Teams Audi und Mercedes. Gleich nach dem turbulenten Start schied Gary Paffett leider aus und zu allem übel landete seine davonfliegende Motorhaube auf dem Dach von Ralf Schumachers trilux AMG Mercedes und zerstörte danach noch die rechte Seite von Susie Stoddarts pinkem TV Spielfilm AMG Mercedes. Mercedes hatte an diesem Tag kein Glück und musste sich mit den Plätzen 5 und 6 durch Paul di Resta und Maro Engel zufrieden geben. Maro freute sich sehr darüber, da er mit einem Jahreswagen eine gute Platzierung erreichte.
Am Ende erwischten wir noch Axel Schulz in der Box und verliessen 1,5 Stunden nach Rennende den Hockenheimring ohne Stau :)

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Auf zur Open Source Datacenter Conference in Nürnberg

Über einen Beitrag von Kris wurden Martin und ich auf die Open Source Datacenter Conference in Nürnburg aufmerksam und haben natürlich gleich beim “Early Bird” Ticket zugeschlagen!
OSDC über sich selbst:

Die OSDC ist eine Konferenz zum Thema Einsatz von Open Source Software in Rechenzentren und großen IT Umgebungen, die sich insbesondere an erfahrene Administratoren und Architekten richtet.

Ich persönlich freue mich auf Vorträge zu MySQL in großen Umgebungen, Puppet, Kickstart und andere Vorträge und Workshops zu Themen wie Load Balancing, High Availibility, Clustering uvm. Das vorläufige Vortragsprogramm findet man hier.
Die Conference findet am 29/30.April 2009 im “NH Nürnberg-City” in der Nürnberger Stadtmitte statt.
Ausser den Vorträgen werden wir uns sicherlich das eine oder andere Bierchen unter Ex-Kollegen gönnen :)

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European Outdoor Film Tour zu Gast in Heilbronn

Gestern war die European Outdoor Film Tour zu Gast im Heilbronner Cinemaxx Kino. Beim vierten Gastspiel war ich nun endlich mit von der Partie, die letzten Jahre hat es mir zeitlich nie gepasst und ich hab nur die DVD gesehen.
Umso gespannter war ich nun, da ganze mal im Kino zu sehen – es war einfach nur atemberaubend.
Das Kino war komplett ausverkauft, Angestellte der Veranstalter und Sponsoren haben sogar auf Tickets verzichtet, damit alle auch wirklich Platz nehmen konnten – scheinbar wurden ein wenig zu viele Karten verkauft. Vielleicht kann man das nächste mal das ganze einfach in 2 Kinos ausstrahlen…
Zum Ablauf: es wurden 5 Filme gezeigt, dann gab es eine ca. 25 minütige Pause in der man an einem Gewinnspiel mit sehr guten Preisen teilnehmen konnte. Gegen Ende der Pause wurden die Preise verlost. Hauptgewinn war unter anderem ein Garmin GPS Gerät und eine Schneeschuhwanderung für 2 Personen.
nun zu den Filmen:

Los gings mit “A Walk in the Clouds” mit Dean Potter, der einfach B.A.S.E.-Jumping und Slacklining kombinierte und in schwindelerregenden Höhen über ein Seil balancierte und dann bei Verlust der Balance nur 5 1/2 Sekunden Zeit hatte den Fallschirm zu öffnen.

Bei “Source” zeigten dann Rush Sturges und sein Team, was man mit einem Kayak so alles machen kann. Sie waren auf dem Rio Baker in Chile und an vietnamesischen Pongour Falls unterwegs und zeigen spektakuläre Abfahrten und Sprünge im White water.

Der Hauptfilm “Expedition Manaslu” zeigt die Extrem Bergsteiger Benedikt Böhm und Sebastian Haag bei den Vorbereitungen und Durchführung einer Speedbegehung (innerhalb von 24 Stunden) des 8.163 Meter hohen Berges “Manaslu” in Nepal. Wahnsinnsbilder und Schneemassen und man kann anhand der Bilder nur ungefähr erahnen, was für eine Anstrengung das für den Körper ist.

“Urban Rocks” zeigt das internationale Mammut Team um David Lama beim Klettern in Wien und Freiburg. Beim so genannten “Buildering” wird an Kletterwänden, Brückenpfeilern und allem möglichen Betonbauten geklettert – und das in einer filigranen Leichtigkeit wie ichs noch nicht gesehen habe. Das sieht so verdammt einfach aus – unglaublich!

Danach kam für mich das Highlight “Seasons” – die kanadischen Filmemacher von “The Collective” begleiten sieben Profi Fahrer beim Training, auf Wettkämpfen oder gar bei Pool Sprüngen. Die MTB Stunts sind extrem abgefahren und die gefahrene Geschwindkeit bei ihren Downhill Races lässt sich nur erahnen. Ebenfalls gibts außergewöhnliche Bilder der kanadischen Hinterlandschaft beim Backcountry Freeriding.

Nach der Pause gings ersmal mit der britischen Parodie “Touching the stairs” weiter, in der die Bergsteiger ein wenig aufs Korn genommen werden. Hier wird nämlich mit kompletter Ausrüstung, Zelt und Eispickel die Besteigung des 3. Stockes eines Burogebäude gewagt….

Bei “Play Gravity” zeigte der Schweizer Gleitschirmflieger Mathias Rothen seine Definition von Speedflying. Schauplatz war die “Dune du Pyla” an der französischen Atlantikküste, die mit ihren ständigen Auf- und Abwinden perfekte Bedingungen für Speedflying bietet. So zeigte Mathias bei bis zu 100 km/h spektakuläre Figuren und Mannöver, er tangiert mit seinem Schirm sogar das Wasser oder wirbelt mit seiner Hand ein wenig Dünensand auf. Später zeigt er zusammen mit dem Franzosen Raul Rodriguez noch einmalige Figuren wie einen “vertikalen Helikopter” und den “Infinity”, den er selbst erfunden hat und nur nur eine Handvoll Athleten auf der Welt beherrscht wird. Bei diesem Teil kam man aus dem Staunen nicht mehr raus. Mathias Rothen verunglückte am 7. März 2008 beim Test eines neuen Schirmes.

Der nächste Beitrag “8 Schritte” zeigte 482 Teilnehmer aus verschiedenen Ländern bei einem Alpenrun in 8 Etappen. Dass die Athleten für die knapp 300 Kilometer und fast 16.000 Höhenmeter verschiedenste Heruasforderungen meistern müssen zeigt dieser Beitrag in einer humorvollen Art und Weise. Auch Geschichten aus dem Hinterland kommen nicht zu kurz und laden zum Schmunzeln en ;)

Mit “Oil and Water beweisen die 2 etwas durchgeknalltern Seth Warren und Tyler Bradt, dass man mit einem auf Biosprit umgebauten, alten japanischem Feuerwehrauto die 48.000 Kilometer lange Panamerica Strecke vom nördlichsten Zipfel Kanadas bis zum südlichsten Teil von Argentinien bewältigen kann – ohne ein Tropfen Erdöl. Ihr Fahrzeug speissen sie mit Pflanzenölen, Fischölen und diversen Fettabfällen. Im Lauffe der Zeit bekommen sie in den Städten immer mehr Aufmerksamkeit und amerikanische Botschaften organisieren Vorträge und die Jungs bringen jungen Schülern ihr Konzept dar. Natürlich wird unterwegs an bekannten White Water Spots angehalten um eine Runde mit dem Kayak zu drehen oder auch zu springen.

Den Abschluß der diesjährigen E.O.F.T. Tour bildet der Freeskiing Film “Seven sunny days aus den USA. Die Athleten zeigen vor einer einmaligen Kulisse Sprünge aus bisher noch nie gesehener Perspektive. Die Skifahrer werden dicht von Helikoptern und anderen Athleten verfolgr und bei ihren halsbrecherischen Manövern aus nächster Nähe gefilmt! Der gut passende und grouvige Soundtrack bildet den Abschluss des diesjährigen Filmes.

Fazit: Der knapp 3 Stündige Kino Abend hat sich mehr als gelohnt. Die Bilder und Filme sind einmalig und machen sofort Lust auf sportliche Betätigung. Natürlich haben wir uns erstmal mit der DVD vom letzten Jahr und dem aktuellen Soundtrack eingedeckt…
Falls wer die Tour dieses Jahr verpasst hat, findet auf der Homepage der E.O.F.T. die aktuellen Tourdaten in sämtlichen Städten in Deutschland, Schweiz und Österreich.

Hier noch ein paar Bilder:

Source
Playing Gravity
Expedition Manaslu
Seasons
Urban rocks
8 Schritte
Oil and Water
Seven sunny days

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Infos zum Splash Festival 2009


Seit gestern gibts auf der Splash Homepage Infos zum Festival 2009 und einigen gravierenden Änderungen im nächsten Jahr.
Das Splash findet wieder auf der Halbinsel Pouch bei Leipzig stattDer Termin ist der 10/11. Juli 2009 – diesmal also nur noch zwei Tage, und nicht mehr 3 wie die Jahre zuvor:
Mirko Roßner, Splash Enternainment AG:

“Wir standen vor der Entscheidung, die Eintrittspreise deutlich zu erhöhen oder die Dauer des Festival anzupassen. Wir wollen, dass sich trotz der angespannten wirtschaftlichen Lage auch weiterhin alle Freunde des splash! den Eintritt leisten können und haben uns schweren Herzens für die Verkürzung entschieden.”

Außerdem wird es wieder (wie in Chemnitz) eine zweite, kleinere Bühne Richtung See geben und die Anzahl der Side Events wird stark erhöht.
Als weitere große Änderung darf ab dem nächsten Splash Festival mit dem Auto auf den Zeltplatz gefahren werden. Das freut mich persönlich, da die Lauferei (meist bei Regen) doch sehr nervtötend war. Ist nur die Frage, wie sich dies realisieren lässt, denn wirklich viel Platz gibts dafür nicht auf dem Gelände….

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Splash! Festival 2008 – Halbinsel Puch bei Leipzig

Tja, ein Monat ists schon her und ich komme heute erst dazu ein paar Zeilen über das Splash Festival zu schreiben.
Dieses Jahr fand das Festival das zweite mal auf der Halbinsel Pouch bei Leipzig statt. Ist eine sehr schöne, künstlich angelegte Insel. Leider hatten wir auch dieses Jahr wieder mal kein Glück mit dem Wetter – zwar war es nicht so stürmisch wie letztes Jahr, dafür aber ein wenig nasser…aber was wäre ein Festival ohne Regen :)
Dieses Jahr fand da ganze ein Monat früher statt, in den Ferien der östlichen Bundesländer. Also sind wir schon Donnerstag abends angereist und bekamen sogar einen noch schlechteren Zeltplatz als im letzten Jahr, als wir Freitag morgens anreisten.
Abends am Donnerstag gabs ein 3 stündiges HipHop Medley von Harris und seinen GBZ Jungs, welchem wir aber nur erschöpft von der Ferne lauschten.
Die Highlights am Freitag waren klar Dynamite Deluxe, der endlich mal wieder eine richtig geile Darbietung ablieferte, und natürlich noch der “Geheimtipp” im Zelt “Atom One”, zudem sich auch noch Pure Doze gesellte und dann war das Hip Hop Urgestein “Too Strong” komplett. Main Act auf der Bühne war dann Ice Cube, wir waren schon leicht angetrunken…sprich davon weiss ich nimmer viel ;)
Samstag mittags konnte “Das Bo!” nicht so recht überzeugen. Der Abend begann dann mit Blumentopf sehr gut, sie spielten viele Hits und untermauerten ihre Wortgewandheit beim Kollegen-Freestyle. Witzig war ein Moment, in dem alle Bandmitglieder für mehrere Minuten im “freeze” verharrten. Nach einem guten Auftritt von Culcha Candela zeigte Shaggy, dass er schon viele Hits hatte, an die man sich nun gar nicht direkt erinnerte. Ihm folgte dann endlich das Higlight des Festivals – der Jigga “Jay-Z” persönlich! Diesmal nur mit 33 Minuten Verspätung….aber gut. Die Show war gewohnt genial und wir rockten natürlich richtig ab ;) Ihm selbst konnte man den Spaß und die Begeisterung auch ansehen, so spielte er nicht nur sein Programm runter sondern sang auch andere Lieder wie zb. von Amy Wwinehouse und palaberte auch mit dem Publikum.. “…I am truly honored to be here….. I love your Mercedes”…nur seinen “Mercedes” hatte er nicht dabei ;)
Sonntag abends Gentleman gewohnt souverän, trotz der Matsch Party und dem Dixie Klo Gerüch, der auf die Bühne zog…Hervorragend und sehr unterhaltsam spielte Jan Delay mit seiner Band Disko No 1. Egal ob neue Hits, “Füchse” oder Medleys von US Klassikern. Sehr gefallen hat mir das Medley aus den 3 Songs “Guess who’s back” (Rakim), “California Love” (2Pac) und “Ante UP” von M.O.P. Lustig hinegen, aber definitiv Disko war dann der Mix von “Put your handy up for Detroit” und “Krawall und Remmi Demmi”. War auf jeden Fall ein wunderschöner Abschluss für das Festival.

Am ersten Abend dachte ich jedenfalls wieder, mei mei, das machst das nächste Jahr nicht mehr mit, was ein Streß…blabla…und nach dem Festival sehnte ich mich schon nach dem nächsten Jahr! :)

Was auf jeden Fall nicht so schön war, war die Müll Sauerei auf den Zeltplätzen. Die Kids fanden es sogar Richtig “cool” mehr Müll zu sammeln als die Nachbarn. Das war wirklich nicht schön anzusehen und bei 30° Grad und mehr hätte das ganze sicherlich fürchterlch gestunken. Im letzten Jahr gabs Müllsäcke beim Eingang und auch Boni für zurückgegebene volle Müllsäcke. Dieses Jahr – fehlanzeige.
Dem Veranstalter muss man da leider auch ankreiden, dass es viel zu wenig Container/Müllabgabestätten auf dem Gelände gab.
Den ersten Container fanden wir 1000 Meter von unserem Zelt entfernt und für so eine Strecke sind die meisten leider einfach zu faul! :(

Bilder vom Splash! Festival 2008 findet ihr hier.
Ausserdem gibts ein 360° Panorama mit dem Blick auf den Zeltplatz von einem der angelegten Hügel.

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