Ein Krüppel von Android war schon immer, dass man ohne Root und sonstige Fummelei keinen Screenshot erstellen konnte. Mit Android 4.0 (Ice Cream Sandwich) ist das nun endlich möglich.
Man muss dazu (unter meinem Google Nexus S zumindest) einfach den Volume Down und Power Button gleichzeitig drücken und schon erstellt das Endgerät einen Screenshot des aktuellen Desktops.
Ganz so zuverlässig wie unter iOS funktioniert es allerdings noch nicht, man muss die Knöpfe schon exakt zur selben Zeit drücken, dann erscheint in der Notification Bar ein “Screenshot wird gespeichert” und eine Sekunde später findet man das Bild in der Gallery App im eigenen Ordner “Screenshots“.
So schaut das dann aus:
Was eine Geburt. Ice Cream Sandwich finde ich übrigens sehr gelungen, aber darüber berichte ich noch etwas ausführlicher.
Seit einiger Zeit war ich auf der Suche nach einem für mich passenden Task Management Tool.
Ich versuchte bereits mich mit dem nicht so hübschen toodledo anzufreunden, vermisste hier aber die klare Linie und vor allem die App Unterstützung. Zuvor habe ich eine Weile remembertheMilk verwendet, war aber auch hier mit der Android Version nicht glücklich und die nicht vorhandene iPad Version vermisste ich bis heute.
Die 6Wunderkinder aus Berlin haben nun mit Wunderlist ein Tool geschaffen, was zugleich einfach und trotzdem wundervoll ist. Innerhalb kürzester Zeit entwickelten sie (auch dank dem Framework Appcelerator von Titanium) zuerst die Windows/Mac Desktop Versionen und im November 2010 eine iPhone App. Die iPad Version folgte im Februar und im März schliesslich die Android App und die heiss begehrte Web App, welche auch im Google Chrome Webstore verfügbar ist.
Der Clou an der Sache ist, dass sich alle Apps gleich “anfühlen” und ihre Daten über die Cloud syncen. Da kann man dann auch darüber hinwegsehen, dass einige Features (noch?) nicht enthalten sind.
Hier ein paar Screenshots der verschiedenen Versionen:
Web App:
Android App:
iPad App:
iPhone App:
Highlights:
Apps für iPhone/iPad/Android
Desktop Apps für Windows/Mac OS X
Web Applikation (HTML 5)
Cloud Sync
Task Erstellung via Email
Einfach und intuitiv.
kostenlos
“made in Germany”
Das macht das Task Management wirklich kinderleicht und ist erstmal das,was ich gesucht habe. Wie es sich dann im Alltagsgebrauch schlägt und ob ich mit den minimalen Features zurecht komme, werde ich noch sehen.
Für die Zukunft würde ich mir erstmal noch folgende Dinge wünschen:
wiederkehrende Tasks (sicherlich schon ein Evergreen für das Team )
Email Task Erstellung auch von anderen Addressen (Beispiel: Account läuft auf die private Email, man möchte aber vom Firmenaccount was reinschicken)
Subtasks – gerade um komplexere Geschichten abzubilden
Heute war nun endlich der große Tag, an dem Google die neuste Version von Android “Honeycomb” vorstellte. Dazu haben bereits viele anderenSeiten etwas geschrieben und dazu mag ich auch nicht allzuviele Worte verlieren.
Ich würde aber gerne kurz ein paar Worte zu folgendem Hands-on Video verlieren:
Die UI finde ich wirklich sexy und sehr schnell. Das Multitasking ist ebenfalls performant und das es gut funktioniert und die Apps nicht nur “einfriert” wie bei Apple, kennen Nutzer von Android Handy bereits. Die Widget Geschichte auf den bis zu 5 Homescreens macht wahrscheinlich auf dem Tablet erst so richtig Sinn. Anfangs habe ich die Widgets zwar auch häufig auf meinem Android Phone verwendet, aber so wirklich hängengeblieben ist bisher nur das Wetter und Kalendarwidget.
Ebenfalls einen überzeugenden Eindruck macht die YouTube und Google Maps App auf dem vorgestellten Gerät. Die beiden Kameras sind sicherlich eine nette Spielerei, aber wirklich vermissen tue ich die auf dem iPad im Moment nicht. Wenn dann nur zum skypen, weil damit Fotos machen macht sicherlich nicht so viel Spaß. Die Flash Unterstützung brauch ich ja nicht zu erwähnen, das wurde schon oft genug erwähnt. Zusätzlich gefällt mir der Schnellzugriff auf Systemfunktionen unten rechts und die notification bar doch sehr. Und zuletzt: Endlich keine Knöpfe mehr!
Mit dem offiziellen Launch ist nun auch der web basierteAndroid Market online verfügbar. Hier kann man nach Anmeldung seine installierten Anwendungen betrachten und remote neue Anwendungen installieren. Leider kann man sie nicht deinstallieren, das ist für mich noch ein must-have feature für solche eine Web Anwendung. Zudem ermöglicht der neue Market auch In-App Käufe (bei Apple gabs deswegen ja ein wenig Theater in letzter Zeit).
Das zur Vorstellung genutzte “Xoom” von Motorola macht ebenfalls einen guten Eindruck und könnte vielleicht zu deren zweitem Rettungsanker nach dem Motorola RAZR werden.
Was mir im Vergleich zum iPad nich so gefällt ist die scheinbar träge auto-rotation im Hands-on video. Genannt werden muss auch der Nachteil von Multitasking: Der dadurch erhöhte Stromverbrauch wirkt sich sicherlich auf eine geringere Akkulaufzeit aus, genauso wie die bereits vielmals diskutierte Flash Unterstützung. Zudem sieht das Gerät auf dem Video etwas unelegant aus, zumindest könnte ich mir vorstellen, dass das iPad aufgrund der seitlichen Abrundungen besser in der Hand liegt.
Bin schon sehr gespannt, ab wann und vor allem zu welchem Preis das Xoom erhältlich sein wird und wie die Akkulaufzeit am Ende dann tatsächlich ist. Bei den neueres Android Smartphones ist sie teilweise sogar noch geringer als bei der älteren Generation.
Eine weitere wichtige Frage wurde heute ebenfalls nicht beantwortet: “Built Entirely for Tablet”? ZDNet meint dazu:
Es gab bereits Befürchtungen, dass Android in zwei Forks aufgespalten wird, eine für Tablets und eine für Smartphones. Schaut man sich das SDK Preview jedoch genauer an, erscheint das unwahrscheinlich. Quelle: ZDNet – Android-3.0-Launch: Was Honeycomb wirklich kann
Möglich ist aber trotzdem, dass Android in zwei Forks aufgespalten wird, einen für Smartphones und einen für Tablets. Aus heutiger Sicht wäre das nicht so prickelnd.
Da ich nicht so der iPhone Fan bin, aber trotzdem immer online sein möchte, habe ich mir vor einiger Zeit ein Android Phone zugelegt. Begonnen hab ich mit einem silbergrauen HTC Hero und Android 1.6. Das lief allerdings nicht so ganz rund, weswegen ich mir unmittelbar nach dem Verkaufsstart des HTC Desire gleich selbiges bestellt habe. Seit einiger Zeit gabs noch einen originalen Ersatz-Akku und ein Custom Android 2.2 ROM. Bisher bin ich damit sehr zufrieden und ein Heavy User der WLAN-Hotspot Funktion.
Hier eine kleine Vorstellung meiner momentanen Android App Favoriten mitsamt AppBrain Verlinkung:
Jewels: Ebenfalls eine Portierung eines bekannten iPhone Games..
WordPress: WordPress Client für Android, mit man per RPC Kommentare, Beiträge u.v.m. verwalten kann.
Y5-Battery Saver: Merkt sich die Mobilfunkzellen, bei denen man eine WLAN Verbindung aufbauen konnte und schaltet das WLAN dann automatisch ein und aus.
ROM Manager: Sinnvolle App für Rooted Devices. Neue ROMs, Backups und Sicherungen können hierüber eingespielt werden.
Ich bin drin – im Internet, mobil, unterwegs, überall.
Habe mir nach einigen stressigen Wochen in der Firma ein HTC Hero gegönnt, da es Nokia mit dem n900 ja einfach nicht auf die Reihe bekommen hat und ich endlich auch mal so ein Spielzeug wollte.
Die Wahl viel dann erstmal auf ein Android Phone – genauer gesagt das HTC Hero, ersteigert auf ebay mit T-Mobile Branding.
Da mich aber im Vodafone Netz zu Hause fühle und damit auch sehr zufrieden bin, sollte das Smartphone auch im Netz von Vodafone funktionieren.
Von Haus aus funktioniert das Telefonieren und Verschicken von SMS auch ohne Probleme, allerdings kommt man mit seinem Smartphone nicht ins Internet (zumindest nicht in der mir vorliegenden Version), da man die APN Einstellungen nicht bearbeiten kann.
So musste das Teil eben unlocked werden, am besten mit der neusten verfügbaren Android Version. Nach diversen Fehlversuchen fand ich endlich eine ganz simple, einfache und absolut DAU sichere Methode um das Teil zu rooten und neu zu flashen, die ich nun hier kurz erläutere:
Im Menü Einstellungen > Anwendungen > “Unbekannte Quellen” aktivieren
Am besten mit einer leeren SD Karte fortfahren, deshalb Daten sichern und dann SD Karte unmounten ( Einstellungen > SD-Karte und Speicher > “SD-Karte entnehmen” )
“SD-Karte formatieren”
Telefon mit PC verbinden, im Pull Down Menü die “USB-Verbindung” auswählen und auf “Bereitstellen” klicken. Somit habt steht eure SD Karte als Laufwerk zur Verfügung.
Die Dateien “recovery-RA-HERO-v1.2.3.img” und “FlashRec.apk” im Root/Wurzel Verzeichnis der SD Karte speichern (Keinen Ordner dafür anlegen!)
Aktuelles Hero Image downloaden, beispielsweise vom XDA-developers Forum oder von Modaco . Bei mir läuft momentan die HTC Generic 2.73.405.66 von hier.
ROM Image Zip file umbennenen nach “update.zip” (Bsp.: update-hero-generic-2.73.405.66-signed.zip > update.zip)
Wenn die Files auf der SD Karte gespeichert sind, USB Verbindung vom Rechner Trennen
Aus dem Android Market einen FileManager installieren (Bsp: Linda File Manager )
Den File Manager starten und mit dessen Hilfe “FlashRec.apk” von der SD Card starten.
Zuerst einmal das vorhandene Image sichern für Notfälle, also “Backup Recovery Image” klicken, dann wird euer jetziges Image im Root der SD Karte gespeichert.
Nach erfolgreichem Backup in der Textbox den vollständigen Pfad zu eurerem Recovery Image eintragen ( in meinem Fall /sdcard/recovery-RA-HERO-v1.2.3.img ) und auf “Flash Custom RecoveryImage” klicken.
Warten!
Nach erfolgreichem flashen das HTC Hero einfach ausschalten.
Das Gerät anschliessend neu booten, dabei “HOME” und “POWERON” gleichzeitig gedrückt halten.
Aus dem Recovery Menü “Apply update.zip” auswählen und wieder warten…
Das Teil neu booten, beim ersten Mal kanns ein wenig länger dauern.
Viel Spaß damit!
Diese Beschreibung funktioniert anscheinend nicht nur mit dem HTC Hero, sondern auch mit dem HTC Sprint.