Heraklix by Alpenzorro – mit dem Mountain Bike von Kreta zum Gardasee

Stuntzi aka Stefan Stuntz ist mittlerweile ein kleiner Held der Mountainbike Gemeinde.
Nach ungefähr 3,5 Monaten ist er nun nach 6500km Distanz und 135.000 Höhenmeter an seinem Ziel angekommen – dem Gardasee. Aber zurück zum Anfang…

Stefan startete am 3. Mai 2009 zu einer Tour mit dem Mountainbike von Heraklion zum Gardasee. Er durchquerte dabei in 3,5 Monaten 9 verschiedene Länder: Griechenland, Albanien, Mazedonien, Kosovo, Montenegro, Bosnien, Kroatien, Slovenien und schließlich Italien.
Das einzige Gepäck befand sich in einem ca. 7 kg schweren Rucksack, den er mit einem Selbstbau Gepäckträger hinten am Rad befestigte. Im Gepäck befand sich unter anderem ein Sommerschlafsack und eine Isomatte, mit deren Hilfe Stefan fast 80% der Übernachtungen unter freiem Himmel verbrachte!
Zusätzlich führte Stefan ein Handy, PDA mitsamt Tastatur und eine Digitalkamera mit sich, mit deren Hilfe er die komplette Tour Live ins IBC-Forum (Internet Bike Community) übertrug. Er postete viele atemberaubende Bilder, die großteils mit Hilfe des Selbstauslösers und eines Gorilla Pods entstanden und beschrieb kurz in 2-3 Postings am Tag, was genau sich auf den Bildern abspielte, wo er langfuhr, wie er übernächtete und natürlich welche Stärkungen und Bierchen er zu sich führte. Außerdem konnte man in dem Forenthread seine Tour mit Hilfe einer aktuellen Google Maps Karte verfolgen. Die Energie für sein Spielzeug produzierte er selbst am Rad mit einem Shimano Alfine S501 Nabendynamo, welcher ungefähr 10 Watt lieferte und abwechselnd sein technisches Equipment mit frischer Energie belud.

Im Liveberichte Bereich des IBC Forums kamen im Thema Heraklix – von Kreta zum Gardasee über 3500 Antworten und (momentan) ca. 887.000 Hits auf den Thread zusammen. Viele Fans verfolgten das Spektakel live mit,kommentierten fleissig waghalsige Grenzüberquerungen und andere Aktionen, schlugen passende Routen vor oder organisierten Treffen mit Bikern in Ländern, die sich auf der Route befangen.
Viele Biker im Forum sprachen auch davon, dass das Mitverfolgen der Tour sie selbst dazu motiviert hat, am Abend oder Wochenende die eine oder andere zusätzliche Tour zu machen. Mich selbst schliesse ich da ebenfalls ein, wenn man alleine unterwegs ist, lässt man sich doch oft auch lieber daheim auf die Couch fallen, anstatt ne Runde an der frischen Luft zu kurbeln. Der Thread hat mich desöfteren dazu motiviert, nicht zu faulenzen sondern zu strampeln oder auch einen Wochenendtrip zu planen. Danke dafür Stuntzi!!

Insgeamt war Stefan 110 Tage unterwegs und benötigte dafür ungefähr 3300€, wovon ungefähr die Hälfte über Spenden finanziert wurden konnte! Am teuersten war der Spaß in den Dolomiten (hier entstanden aber auch die coolsten Fotos finde ich), gefolg von Griechenland, Kroatien, Slovenien, Montenegro, Bosnien, Mazedonien und Albanien.

Alle Bilder könnt ihr euch hier anschauen: Alpenzorro Heraklix Bilder. Man muss aber dazu sagen, dass die vielen Bilder zwar sehr genial sind, vor allem, wenn man bedenkt, dass viele davon mit dem Selbstauslöser entstanden und eine gewisse Übung und Timing erfordern, aber die Bilder alleine ohne den Text nur die halbe Geschichte erzählen, wenn überhaupt!

Stuntzi hat mittlerweile sogar einen Eintrag im Canyon Heroes Blog, seinem Sponsor (Canyon Nerve XC)

Vielen Dank nochmal für kinoreifes Stuntzi Entertainment!

Update: Hier findet sich ein Interview mit Stefan in der Bike zu seinem letzten Trip (The Snake – von La Palma zum Gardasee). Stefan ist übrigens freiberuflicher Software Entwickler und nimmt sich für seine Trips gerne eine Auszeit!

Im Anschluss noch ein paar Highlights:



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Stabile Halterung für Garmin eTrex Vista

Mein Garmin GPS eTrex Vista HCx hat zwar einen unfreiwiligen Sturz bei Tempo 50 km/h überlebt, aber noch so möchte ich ihm nicht zumuten. Ich brauchte also eine stabile Halterung auf die man sich verlassen kann, auch wenns mal ein wenig ruppiger zugeht.

Nach kurzer Recherche im Netz stieß ich im MTB-News.de Forum auf einen Thread, in dem ein User seine Halterung Marke Eigenbau anpreisst. Sein Shop Bikertech.de wurde sogleich inspiziert und nach kurzem Mailing mit dem Verantwortlichen eine neue Halterung bestellt. Ich entschied mich für die fürs Mountain Bike wohl robusteste Variante, das Komplettset-RK für Garmin ETREX. Das Set kommt komplett mit Halteschale, RK-Vorbau/Lenkerklickschelle 20-60mm, 4 Dämpfer, und Gummizugsicherung.

Ich muss zugeben, dass mir nach Auspacken der Teile erstmal nicht ganz klar war, wie man die Halterung zusammensetzt. Aber nach der ersten Bewährungsprobe am Wochenende im Schwarzwald bin ich restlos begeistert. Das Teil hebt bombenfest, wackelt nicht und hebt das ganze Gerät ein Stück weiter hoch, so dass man seinen Blick nicht allzutief senken muss. Im Shop gibts zudem auch Halterungen für alle anderen Geräten von Garmin. Auch Fans anderer Marken, wie beispielsweise Magellan, Alan und TomTom werden dort fündig. Manche Halterungen werden sogar fürs Motorrad gefertigt.
Falls man lange Spaß mit seinem Garmin haben will, solle man auf keinen Fall auf die Standard Garmin Fahrradhalterung vertrauen.

Set nach dem Auspacken
Gummiband Montage und Halterung
Das Teil sitzt bombenfest

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Garmin überlebt Sturz bei 50 km/h ohne Probleme

Nein, ich bin nicht gestürzt…aber irgendwie ist die Fahrradhalterung meines Garmin etrex Vista HCx ein wenig ausgeleiert. So geschah es, dass mir das gute Stück heute aus voller Fahrt (ca 50km/h) und erhöhter Position auf eine asphaltierte Straße gefallen ist. Ich dachte dann schon, oh Mist, 200 € am Arsch. Pustekuchen.
Garmin aufgehoben und erstmal Kratzer oder Macken gesucht. Ich wurde nur am Gehäuserücken fündig, das Display hat nichts abbekommen!
Das Gerät funktioniert auch noch einwandfrei, ich bin jetzt schon gespannt was das gute Stück noch alles mitmacht…

Hier mal ein paar Pics:

Garmin etrex Vista Vorderseite
Rückseite
kleiner Kratzer ;)

Wer ein solides und brauchbares Navigationsgerät mit einem hervorragenden Preis/Leistungsverhältnis sucht, der wird mit dem Garmin GPS eTrex Vista HCx
sicherlich glücklich.

P.S.:Zum Glück kam da gerade kein 40 Tonner vorbei, wobei, das hätte der Garmin sicherlich auch überlebt…

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Pimp my Bike

So, heute war endlich der erste richtige Ausritt mim frisch gepimpten MTB.
Das Equipment hat sich im Laufe der letzten 2 Jahre doch stark geändert und hat kaum noch was mit dem ursprünglichen Setup zu tun!

Was hat sich alles getan:

– Bremse Avid Code 5
– Federgabel vorne (RockShox Revelation 426 Air U-Turn)
– Steuersatz (Ritchey WCS)
– Schaltwerk & Umwerfer (Shimano XT)
– Kurbeln und Lager (Shimano XT)
– Laufräder (DT Swiss EX 5.1d mit XT 756 Nabe) und neuer Casette (Shimano XT) für hinten
– Griffe (Yeti Hardcore)

Der Rahmen ist aber übrigens noch gleich :)
Manche mögen die Aktion ein wenig schwachsinnig halten und manchmal denke ich mir auch, hätte ich mir lieber ein neues Bike zugelegt, aber irgendwie hats so auch nen Riesen Spaß gemacht und ich hab sauviel dabei gelernt:

Diesen witzigen Bikespot will ich euch ebenfalls nicht vorenthalten, er passt auch fast zum Thema:

Heute hatte ich übrigens nach einer Stunde gleich einen Platten ;)
Nun muss nur noch das Wetter besser werden…

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neue Bremse: Avid Code 5

Da mich mein Bike in der letzten Saison bremsentechnisch ein wenig im Stich lies, musste hier für die neue Saison unbedingt was neues her.
Nachdem ich ein wenig Zeitschriften und Angebote gewälzt habe, viel die Entscheidung auf die Avid Code 5 Bremse.
Gesagt – getan. Das Teil online bestellt, vorne mit 203 Cleansweep Scheibe, hinten 185mm.
Nach der gestrigen Montage (Vielen,vielen Dank an Alex) wurde heute ausgiebig getestet und ich bin begeistert.
Die Bremswirkung ist, gelinde gesagt, extrem brachial und genau das, was ich mir vorgestellt hatte. Die Bremswirkung ist gar nicht mit den vorher montierten 2006er Shimano XT Bremsen (160er Scheibe) zu vergleichen. Klaro, die alten Bremsen waren in einem desolaten Zustand, aber der Unterschied ist trotzdem wie Tag und Nacht.

Die “Avid Code 5″ sind momentan bei Action Sports im Angebot.

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In 2 Jahren von Leipzig nach Kapstadt – Mit dem Rad durch Afrika

Der Jura Student Sebastian Woitsch durchquerte den afrikanischen Kontinent in 2 Jahren mit seinem Bike. Auf dieser Tour hat er sehr viel erlebt, von Polizeikontrollen, Wegzoll Forderungen über Malaria Erkrankungen und und und…. Seine Tour führte ihn unter anderem durch Syrien, Jordanien, Ägypten, den Sudan, Äthiopien, Kenia, Uganda, Ruanda, Kongo, Angola, Namibia und Südafrika. Alles Orte, die viele noch nicht mal mit dem Flugzeug, geschweige denn ganz alleine besuchen würden.
Irgendwie beneide ich den Sebastian da schon, dass er die Freiheit und den Mut für so etwas hat ;)
Auf seiner Homepage berichtet er selbst in einem Tagebuch über seine Touren, außerdem findet sich auf der Seite auch eine Packliste, falls sich jemand mal daran wagen möchte!

Links:
Artikel auf spiegel.de
Homepage von Sebastian Woitsch

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