24 Staffel 8 auf DVD/Blu-ray vorbestellen

Man kann die 8. Staffel von 24 nun als DVD oder Blu-ray auf Amazon.de vorbestellen. Der Erscheingstermin für beide Datenträger ist momentan der 26. November 2010 – ist also nicht mehr so lange hin. Zur Story der 8. Staffel hatte ich schon an anderer Stelle geschrieben.

Meiner Meinung nach ist die Season 8 am Anfang ziemlich holprig und lasch, und erst so ab der Mitte nimmt die Staffel so richtig fahrt auf. In den letzten Folgen bis zum traurigen Abschied von 24 kommt dann nochmal ein Feeling auf, welches es seit Staffel 3 nicht mehr gab.

Hier ein kurzer Trailer zur Einstimmung auf die ersten beiden Folgen der Staffel 8:

Links:
24 – Season 8/Box-Set [Blu-ray]
24 – Season 8/Box-Set [DVD]

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GGS Studienreise 2010: China – Business Relations and Beyond.

Nach der unvergesslichen Studienreise in die USA im letzten Jahr bot die GGS in diesem Jahr auch wieder eine Studienreise an.
Die Reise unter dem Motto “China – Business Relations and Beyond” führte über 75 Teilnehmer in die chinesischen Metropolen Peking, Shenyang und Shanghai und war wie auch im Jahr zuvor gespickt mit Vorlesungen, Firmenbesuchen und zahlreichen anderen kulturellen Höhepunkten, unter anderem einem Besuch der Weltaustellung Expo in Shanghai am Ende des Trips. Die Reise fand schon Mitte Mai statt, aber ich kam aufgrund von Zeitmangel erst jetzt dazu, den Bericht mal ins Reine zu schreiben und hier zu veröffentlichen.

Diejenigen, die nur die Bilder anschauen möchten, werden hier fündig.

Montag, 03. Mai 2010: Abflug von Frankfurt

Ein großer Teil der Reisegruppe (ca.60 Personen) nahm die von der GGS angebotene “Verlängerung” zu Beginn des Trips an und machte sich deshalb bereits am Montag nach Beijing auf, um vor der eigentlichen Studienreise noch die Highlights von Beijing zu erforschen. Wem der Name Bejing fremd vorkommt, damit ist Peking gemeint, denn Peking sagt man nur im Ausland. In China heisst das Beijing.
So flogen wir von Frankfurt aus mit der Lufthansa (LH 720) um 17.20 nach Beijing. Der Flieger war ein alter Jumbo ohne In-Seat Entertainment (ja sowas gibts noch bei der LH), aber ich kam endlich dazu den empfehlenswerten Film “Blind Side” mit Sandra Bullock anzuschauen.
Schlaf gabs wenig, denn die “Dunkelzeit” auf einem solchen Flug ist doch eher kurz.

Dienstag, 04. Mai 2010: Ankunft in Beijing

Um ungefähr 8.30 Ortszeit kamen wir am geräumigen Flughafen von Bejing an und wurden noch vor der Passkontrolle auf erhöhte Körpertemperatur geprüft. Der Transfer unseres Gepäcks erfolgte in Mini Vans, wir selbst wurden von 2 Reisebussen abgeholt, welche wohl nicht genug Stauraum für unser Gepäck hatten. Aufgrund des problematischen Verkehrs dauerte die Reise in die Innenstadt dann doch ein wenig und so waren wir sehr erleichtert, als wir endlich im Hotel River View Beijing ankamen (Bild).
Nach dem Bezug der Zimmer verabredete sich die kleine Splittergruppe unseres Kurses mba08lds zu einem kleinen Spaziergang im Viertel. Das Hotel lag direkt am Liangma River. Wir vertraten uns etwas die Füße, um unsere Müdigkeit ein wenig zu bekämpfen. In der Nähe des Hotels befanden sich außerdem einige Botschaften, unter anderem die der BRD, von Schweden und von Kanda.
Der erste Geldautomat war schnell gefunden (wurde von 2 Securities bewacht) und im nahegelegenen Supermarkt deckten wir uns sehr günstig mit Getränken ein. Ein Coke kostete 2 RMB (Renminbi Yuan), was zu diesem Zeitpunkt ca. 0,23€ entsprach.
Nebenan entdeckten wir ein unscheinbares Restaurant welches einen Mittagstisch anbot. Zufälligerweise betraten kurz vor uns 3 Europäer, die sich dann als Mitarbeiter der deutschen Botschaft entpuppten, das Lokal. Diese halfen uns natürlich prompt beim Bestellvorgang und so wurden wir 6 für günstige 95 RMB (~11 Euro] doch sehr satt.
Anschliessend gings zurück zum Treffpunkt am Hotel und auf zur ersten Stadtrundfahrt.
Die erste Station machten wir am Jingshan Park, einem künstlichen Kohlehügel, und hatten von dort aus einen schönen Ausblick auf die im Smog liegende Stadt und auf den Eingangsbereich der Verbotenen Stadt selbst. Die Fahrt ging weiter zum Platz des himmlischen Friedens (Tian’anmen place). Beim Eingang angekommen wurden ersmal die Taschen auf der Suche nach Waffen und Sprengstoffen durchleuchtet. Der Platz selbst ist einfach nur gigantisch groß. Am Hauptteil stehen zur Zeit zwei riesige TV Leinwände, auf denen das Land sich selbst beweiräuchert. Zudem verkehren auf dem Platz viele Fotografen mit Instant Print Ausrüstung und wollen erstklassige Shots von einem machen.Das Ende des Platzes bietet den Blick auf den mit einem Mao Bild geschmückten Eingangsbereich zur Verbotenen Stadt. Auf dem Platz selbst ist eine hohe Militärpräsenz und man wir ständig von zig Kameras überwacht.
Im Anschluss daran schauten wir uns noch den Beginn der Einkaufsstraße an bevor uns der Bus zurück ins Hotel brachte. Wie man auf diesem Foto sieht, steht man in China auch auf beflaggte Dächer.
Zum Abendessen waren wir mit Lisa verabredet, welche uns in ein formidables koreanisches BBQ Restaurant unweit des Olympia Geländes einlud (DANKE!). Die Grills waren hier im Tisch versenkt und wir wurden standesgemäß in einem abgetrennten Raum von einem Angestellten begrillt. Bei der Schnaps Bestellung haben wir uns allerdings übernommen, denn den bekommt man nicht im Glas, sondern gleich in der 2 Liter Flasche.
Abschliessend bestaunten wir noch das Olympiagelände selbst und stiefelten über den geräumigen Boulevard und schauten uns das Vogelnest, Water Cube und den TV Tower von außen an, bevor dann endgültig das Licht ausging und wir zurück ins Hotel fuhren.
Danke nochmal an Lisa für den unvergesslichen Abend! :)

Mittwoch 5. Mai 2010: Summer Palace, Verbotene Stadt und Peking Ente

Am nächsten Morgen stürmten wir erstmal das Frühstücksbuffet des Hotels – allerdings nur im Schichtbetrieb, da der Frühstücksraum nicht dafür ausgelegt ist, dass 60 Personen gleichzeitig frühstücken. Der Kaffee war aus dem letzten Jahrhundert, dafür war das frisch gemachte Omlette sehr lecker.
Im Anschluss an die Stärkung fuhr unsere Splittergruppe dankenderweise mit der Reisegruppe und deren Busse (wir hatten die Tour nicht aus Deutschland dazugebucht) zum Imperial Sommer Palace (UNESCO Weltkuturerbe, Bild).
Die Erkundung des Parks auf eigene Faust war sehr entspannt, auch wenn wir vielleicht die eine oder andere Insider Geschichte der Guides verpasst haben. Der Park leider leider fast komplett im Dunst und konnte seine wahre Pracht nur selten entfalten. Dafür entstanden dann hier und da malerische Fotos.
Mit einem Boot überquerten wir dann den See. Hier konnte man es damals definitv aushalten. Einige Schulklassen waren an diesem Tag auch auf dem Gelände unterwegs.
Mit einem Taxi Abzocker fuhren wir dann von dort aus zur verbotenen Stadt. Eine sehr imposante Anlage, für deren Detailerkundung man sicherlich einen ganzen Tag einplanen kann.
Nach dem kulturellen Teil stärkten wir uns erstmal beim nahegelegenen Starbucks und chillten ein wenig auf dessen Dachterasse. In der Einkauffstraße wurden dann die ersten Souvenirs gekauft, natürlich edle Esstäbchen und auch welche mit dem entsprechenden Tierkreiszeichen für das Geburtsjahr.
Thomas kaufte zudem viele örtliche Leckereien bei den Straßenverkäufern und wur durften alle probieren ;)
Abends fuhren wir mit Taxen zu einem populären Restaurant welches sich auf Peking Ente spezialisiert hat: Das Beijing Da Dong Peking Duck Restaurant. Trotz Reservierung mussten wir erstmal im Eingangsbereich warten, was aber kein Problem war, denn zusätzlich zu den ganzen Bildern und Unterschriften prominenter Gäste konnte man dort schon kostenlosen Wein und andere Getränke genießen. Die Ente selbst wurde unweit des Tisches zubreitet und war wirklich sehr lecker. Wir machten allerdings den Fehler, Reis zu bestellen, denn erst später erfuhren wir, dass “Reis ja nur die Armen essen”.

Zum Abschluss des Abends rockten wir das VICS, einen eher gehobenen Club in Beijing. Getränkepreise waren hier auf jeden Fall auf europäischem Niveau, auch die Vodkaflaschen. Zudem wimmelte es von Securities, die einen höflich baten, seine Getränke nicht über das Geländer des 1. Stockes zu halten, denn es könnte ja nach unten fallen. In Deutschland hätte kein einziger Club das Geld für solches Personal, von daher war es mal eine neue Erfahrung. Auch der Getränkedienst schenkte aus unserer Flasche ständig unsere Gläser nach, was man auch nicht gewohnt ist.

Donnerstag 6. Mai 2010: Mauerwanderung von Jinshanling nach Simatai

An diesem Tag bereute doch so mancher die kurze Nacht und den Alkoholkonsum des “Vortages”. Nach einer Busfahrt von ca. 100km erreichten wir den Mauerbereich bei Jinshanling, verliessen die Busse und machten uns auf die 10 km Strecke nach Simatai.
Kurz nach Erreichen der Mauer gab es schon die erste Verletzte, die dann auch nicht weiterwandern konnte. Das verzögerte die Wanderung etwas und zog das ganze Feld weit auseinander. Die Wanderung stellte sich bei den Temperaturen schnell als sportichen Event, für manche sogar als Gewaltmarsch heraus.
Die Gegend darum ist unbeschreiblich und die Mauer selbst ist sehr beeindruckend! In keiner Richtung kann man das Ende ausmachen…Die Tour kann man nur empfehlen, man sollte aber die 10km Tour nicht unterschätzen und dafür 4-5 Stunden Zeit einplanen, wenn nicht sogar mehr. Anfangs war die Mauer noch in gutem Zustand, manche Teile waren dann später komplett zerfallen und bestanden teilweise nur noch aus Geröll. Die steilen Auf und Abstiege verbunden dem brennenden Planeten machten das Ganze dann nicht gerade leuchter.
Am Ende waren dann alle froh, als wir die Hängebrücke erreichten, welche uns zum letzten Abschnitt brachte. Viele gönnten sich zur Belohnung eine Fahrt mit der sicherlich nicht TÜV geprüften Seilbahn, die zwar kurz aber trotzdem spaßig war.
Cindy hat zudem die teuersten Essstäbchen der Welt erstanden, da sie auf den steilen Abschnittenvon einer hilfsbereiten Chinesin gestätzt wurde, welcher sie als Dank dann ein paar Stäbchen abkaufte. Damit untersützte sie sicherlich die Dame und ihre 20 köpfige Familie für den Rest des Monats ;)

Nach der Rückfahrt ins Hotel entschieden wir uns für ein lokales Hotpot Restaurant (Bild), welches uns von einem Kommilitonnen empfohlen wurde. Der Taxifahrer, der wie in China scheinbar üblich kein englisch verstand, musste dann auch erst zweimal mit dem Restaurant Rücksprache halten, um das angepeilte Ziel zu finden. Übrigens empfiehlt es sich bei Taxifahrten, sich das Fahrtziel vom Hotelpersonal auf Englisch und Chinesisch auf eine Karte schreiben zu lassen, am Besten noch mit Telefonnummer.
Von den Angestellten im Restaurant sprach ebenfalls keiner Englisch, was uns aber erstmal nicht abschrecken konnte. Thomas wurde von den Angestellten in die Küche geführt, da man wohl dachte, er könne das mit dem Fingerzeug bestellen. Schlussendlich musste wieder unsere China Connection Lisa einspringen, welche ursprünglich nur die Bestellung übers Telefon hätte machen können, sich dann aber kurzerhand noch entschloss, bei uns vorbeizuschaun.
Am Ende bezahlten wir dann günstige 20€ für eine mehr als üppige Mahlzeit .
Zum Ende des Abends gönnten wir uns noch eine 1,5 Stunden andauernde Fußreflexzonen Massage, damit sich die Zonen nach der Wanderung auch wieder entspannen konnten :)


Freitag, 7. Mai 2010: Weiterflug nach Shenyang, BMW Brilliance

Nach dem Checkout fuhren wir zurück zum Flughafen und trafen dort den 15 köpfigen Rest der Reisegruppe, der gerade erst aus Deutschland angereist war. Mit Air China flogen wir weiter nach Shenyang.
Nach der Ankunft wurden wir dort erstmal von einem GGS Banner begrüßt – Eindrucksvoll!
Die Hinfahrt zum Hotel in der Stadtmitte gestaltete sich diesmal etwas schwieriger. Scheinbar war die Autobahn aufgrund der Ankuft eines Parteifunktionärs gesperrt. Sind dann durch die etwas dreckive Vorstadt gefahren, aber solche Flecken gibt’s in China eben auch.
Zwei sehr nette chinesiche Studeninnen begleiteten unseren Bus uns brachten uns ihre Heimat näher. Sie waren sehr witzig und sangen uns auch das eine oder andere Lied. Und übrigens, “Taiwan is ours, ah, Mongolia, too… ;)
Um ungefähr 15 Uhr sind wir dann bei BMW Brilliance angekommen, dem chinesischen Joint Venture von BMW und Brilliance. Die knappe Betriebsbesichtigung, durchgeführt im schicken Blaumann, hat uns verwöhnte Autobauer natürlich nicht so vom Hocker gerissen. Da wir in 2 Gruppen aufgeteilt wurden die jeweils andere Gruppe immer eine Zeitlang warten. Eine Firmenpräsentation gabs leider ebensowenig. In China ist eben noch lange nicht alles perfekt.
Nach dem Abschluss des BMW Brilliance Besuchs brachten uns die Busse in unser Hotel für Shenyang, dem schicken Traders Hotel Shenyang.
Bei der Ankunft gönnten uns aber erstmal – ganz business mässig – ein lokales Bier in der Lobby hatten wir uns schliesslich verdient.
Am Abend dinnierten wir im Ballsall des Hotels – glücklicherweise gesellten sich unsere beiden local guides an unseren Tisch und erklärten uns jede Platte auf dem Tisch bis ins Detail. Natürlich hätten sie sich manches sparen können, aber es dennoch sehr lecker. Auch hier machten wir allerdings wieder den Fehler Reis zu bestellen.
Den Rest des Abends verbrachten wir im Club 97 bei diversen Cocktails und Bier. Auffällig waren dort einige scheinbar Neureichen Einheimischen, die auf ihrem Platz wohl eine Essensschlacht durchgeführt haben. Dazu kam noch ein einheimisches Päärchen, welches sich eine Flasche Jacky mitsamt Cola, 2 Cocktails und eine Batterie Bier als Sichtschutz bestellte, davon aber kaum was anrührte, zahlte und wieder verschwand.

Samstag, 8. Mai 2010: University Day in Shenyang

Nachdem Frühstück erfolgte sogleich der Transfer zur Shenyang Normal University (Bild). Nach der lustigen Inszenierung eines Welcome Fotos mit uns, der Belegschaft und vielen (ausgwählten?) Studentinnen wurden wir bei einer zweisprachig moderierten Welcome Speech des Präsidenten der Universität in der doch sehr großen Aula begrüßt.
Wir saßen jeweils im Publikum immer abwechselnd mit chinesischen Studenten, so dass ein reger Austausch stattfand. Einige Studenten nutzten unsere Anwesentheit auch, um kritischere Fragen zu stellen – beispielsweise der “Google und Zensur” Thematik in China – diese wurden nur sporadisch beantwortet. Meine Nebensitzerin war beispielsweise der Meinung, dass sich Google auf Geheiß seiner Regierung aus dem chinesischen Markt zurückzieht, da ja Toyota, als in China prodzudierender Automobilhersteller, bei seinen Autos Mist gebaut hat (Getriebe Rückrufaktion) und das nun die darauffolgende Retourkutsche wäre. Sie meinte auch, dass Google ja eh vom Staat gelenkt wird. Meine Versuche die Situation ein wenig aufzuklären waren leider sinnlos.
Auf die Begrüßung folgten Speeches zu den Themen “Doing Business in China: Regulatary Framework” und “Renewable Energies”.
Anschliessend führte man uns über den Campus der Uni und wir durften uns in der Bibliothek ein wenig genauer umschauen. Darunter fanden sich auch Bücher, die scheinbar von Reisenden vergessen wurden. Anders kann ich mir dieses Star Tek Buch im Schrank einer Uni nicht erklären. Englisch sprachige Management Bücher befanden sich allerdings in einem verschlossenen Schrank….
Zum Abschluss lauschten wir einem weiteren Vortrag zum Thema: “Business Development in the Province Liaoning”. Wr erfuhren hier beispielsweise, was man mit den Fördergelder der Regierung und aus Europa so alles anstellt und welche Projekte man in der Zukunft plant.

Zum späten Nachmittag fuhren wir in ein größeres Lokal zum Campus Dinner mit Musik und Karaoke Einlagen der Studenten. Die Studenten konnten richtig gut singen und boten englischsprachige Klassiker auf hohem re-re Call Niveau dar! Wir mussten uns natürlich revanchieren und ein Teil unserer Gruppe traute sich tatsächlich “Country roads” zu trällern – Hut ab! :)
Nach all den Anstrengungen gönnten wir uns dann eine Massage, die diesmal etwas Umfagreicher ausfiel. Das Ganze war sehr lustig, da uns dort keiner verstand und wir auch niemanden. Zudem wurde ich (Maschine) von der einzigen Frau (klein & zierlich) massiert, was für sie sichtlich sehr anstrengend war und trotz der Sprachbarriere für alle anderen Anwesenden im Raum sehr lustig war…

Sonntag, 9. Mai 2010: Shenyang City Tour

Am Morgen des Sonntags fuhren wir mit den local Guides in die Stadt für eine Besichtigung einer Tempelanlage und der örtlichen verbotenen Stadt.
Vor der Fabrikbesichtigung der Holiland Cake Factory stärkten wir uns beim Barbeque auf der der Adventure-Pferde Ranch des Gründers der Holiland Cake Factory. Die Toiletten waren natürlich auch auf Adventure Standard. Das Essen war sehr lecker und wenns nicht so kalt + windig gewesen wäre, dann hätten wir es dort sicherlich noch länger ausgehalten.
Anschliessend gings zur Fabrikbesichtigung von Holiland. Hier wohnen die Arbeiter auf dem Fabrikgelände, nächtigen in Stockbetten und haben zum Freizeitausgleich ein paar heruntergekommene Sportgeräte – mehr nicht. Das hat dann doch eher die Vorstellungen vom ländlicheren China erfüllt. In der Fabrik selbst war leider nicht viel los, da die dort hergestellten Saisonprodukte zu der Zeit eben keine Season hattan. Vieles läuft allerdings noch manuell und die meiste Arbeiterkonzentration gabs in der Verpackungsabteilung.
Nach der Führung hielt der General Manager eine Präsentation auf chinesisch, selbstverständlich auch mit chinesischen Folien. Unsere Begleiterin übersetzte das Ganze dann, aber das half leider trotzdem wenig.
Zum Abschluss erhielten wir noch ein Geschenk, welches wir am 16.06.2010 kochen und essen sollen.
Auf der Rückfahrt zum Hotel gabs eine tränenreiche Verabschiedung unserer Guides, die uns mit selbstgebastelten Origami Geschenken überraschten.
Im Hotel selbst holten wir noch Zurückgelassene, Kranke und unser Gepäck ab und machten uns auf zum Flughafen. Da wir schon sehr spät dran waren, entschied sich der Busfahrer zu teils James Bond mässigen Überholmanövern und Gewegsüberquerungen, um uns noch rechzeitig abzuliefern – Taxi, Taxi!
Der 2 stündige Abendflug nach Shanghai (China Eastern Airlies MU 5604) verging wie im Flug und der Transfer zum etwas ausserhalb gelegenen Radisson Hotel (sehr schick) verlief ohne Probleme.
Da Eric und ich ein schwarzes Loch im Bauch hatten, bestellten wir uns erstmal eine Pizza beim Zimmerservice. Dauerte dann leider nur ne Stunde, bis die auch endlich fertig gebacken war ;)

Montag, 10. Mai 2010: Tongji University

Nach dem sehr guten Frühstück um 9 Uhr im Hotel fuhren wir zum Siping Campus der Tongji University.
Dort wurden wir von Prof. Dr. Max v. Zedwitz (Harvard Prof) begrüßt und er präsentierte uns die Herausforderung von “Managing Innovation in China”
Anschliessend hielt Prof. Dr. Weijun Zhang einen Vortrag zu dem für viele interessanten Thema “Managing IP in China”. Bei zweiterem Vortrag sorgte der Umstand für Erheiterung, dass ein Windows Popup mit der Meldung “You are using an unauthorized copy of Windows” den Vortrag unterbrach…. ;)
Nach einem kleinen Mittagessen wurden wir von chinesischen Studenten über den schicken Campus geführt. Da wir nur kleine Gruppe mit ca. 5-6 Personen waren herrschte ein reger Austausch. Unsere Gruppe war für unseren weiblichen und weltoffenen Guide besonders interessant, da Sie seit 2 Jahren französisch lernt und sich unter uns 2 waschechte Franzosen befanden.
Im Anschluss an die Campus Tour war unser Tongji Besuch auch leider schon zu Ende und die Busse brachen zum 1 stündigen Transfer zum Siemens Medical Park.
Leider hat dort jemand Mist gebaut und man war auf unseren Besuch nicht vorbereitet. Dementsprechend spärlich viel dann die Führung über den Campus und die Produktvorstellung aus, für die wir vorher in zwei Gruppen aufgeteilt wurden.
Danach hat der Marketing Chef – ein Expat aus Deutschland – das Ruder jedoch noch rumgerissen und einen sehr offenen, improvisierten und lehrreichen Vortrag gehalten. Er versuchte jede Frage zu beantworten und verheimlichte uns erzählte uns auch von den täglichen beruflichen und privaten Herausforderungen. Auch interessant war die Geschichte, wie seine Tochter in China auf die Welt kam und dass man dort beispielweise Krankenhausgebühren für eine Geburt bezahlt – je mehr, desto besser ist die Behandlung und das Umfeld im Hospital.
Um ungefähr 18 Uhr gings mit den Bussen zurück in die Innensadt ins Restaurant “South Beauty” im 10. Stock eines Einkaufscenters. Es verwöhnte uns zunächst mit einem grandiosen Blick auf den Huangpu Fluss und den Bund von Shanghai (Bild).
Bevor wir zum Essen greifen durchten, folgten alle der sehr interessanten Dinner Speech von Carl Cheng (Bild), einem Partner der Freshfields Bruckhaus Deringer international operierender Anwaltskanzlei welche Firmen bei ihrem Versuch, eine Tochter ode Geschäft in China zu eröffnen unterstützt und berät.
Der offizielle Teil des Tages war nun abgeschlossen und unsere kleine Reisegruppe machte sich auf zum Shanghai World Financial Center. Genauer gesagt in dessen 97. Stock, wo sich die Hotelbar des dortigen Hyatt Hotels befand. Bei Livemusik und einer grandiose Aussicht über die Stadt gepaart mit ein paar leckeren Cocktails zu europäischen Preise liessen wir den Tag entspannt ausklingen, bevor wir uns auf einen letzten Abstecher im Blue Frog aufmachten.

Dienstag, 11. Mai 2010: Shanghai City Tour und EXPO Abendbesuch

Der Morgen begann um 9 Uhr mit einer entspannten Stadtbesichtigung in Shanghai. Er erste Halt war eine Tempelanlage mitten in der Stadt. Hier wurde auch noch gebetet und man lies sich dort von den Touristen und Gaffern nicht stören.
Der Yu-Garden ist eine Parkanlage mitten in der Stadt, in der eine untypische Ruhe herrscht. Zudem kann man den Übergang von Altertum und Moderne betrachten.
Nach einer kleinen Shoppingrunde (IPhone Fake Bild) trafen wir uns zum Mittagessen mit Julia Günsten von Baden-Württemberg International in Nanjing. BWI unterstüzt KMUs aus BW, welche in China Geschäfte machen wollen. Das reicht von einem Büro und 1/3 Arbeitskräften bis zur Vermittlung von Lagerhallen und Fabriken. Der Vortrag war sehr interessant!
Für den Nachmittag mussten wir uns Aufgrund der Größe unserer Gruppe in zwei Splittergruppen teilen:
Gruppe 1 ging zu VW, Gruppe 2 machte sich zu Kolbenschmidt Shanghai Pistons auf.
Aufgrund familierer Verbundenheit und privatem Interesse entschied ich mich für die Kolbenschmidt Besichtigung.
Der dortige General Manager und sein deutscher Produktionsleiter führten uns in einer Firmenpräsentation eindrucksvolle Zahlen zur Produktion und der hohen Qualität vor (manche Produkte produziert man hier auch in einer besseren Qualität als in Deutschland). Die einzige automatische Produktionsanlage ist scheinbar nur ein Prestige Objekt – Geld verdient man nur mit den manuellen Anlagen (In der Giesserei wird auch noch händisch gegossen). Wir durften durch die komplette Produktion lauffen und der General Manager beantwortete offen und ehrlich alle Fragen die wir hatten, wie beispielsweise nach dem Verdienst und der reelen Arbeitszeit seiner Mitarbeiter.
Vor über 10 Jahren bekam KS das Land vom chinesischen Staat und muss das nun räumen, d.h. die Firma zieht bald in ein neues Gebäude außerhalb um – muss sie auch, da sie sich Aufgrund der hohen inländischen Nachfrage mehr als verdoppelt.

Wieder zurück im Hotel machten wir uns frisch für den EXPO Abend. Am großen Eingansbereich wurden wir abermals durchleuchtet – ging aber sehr schnell, da wir fast alleine dort waren. Auf dem Gelände stärkten wir uns erstmal mit semi-westlichem Essen und Bier am australischen Pavillon und gönnten ein paar Donuts.
Nach einer kleinen Wartezeit von ca 15. Minuten besuchten wir den grandioser Pavillon der Vereinigten Arabischen Emirate. Sehr eindrucksvoll und schön präsentierte man hier die Geschichte und Historie der VAE (Vom Perlentaucher zum Öl Multi (Ich muss da mal hin! ). Der Pavillon von Nepal war dagegen nicht halb so spektakülär und machte auch irgendwie einen halbfertigen Eindruck. Beim anschliessenden Spaziergang über den EXPO Boulevard erhaschten wir die ersten Blicke auf die schön beleuchteten euroäpäischen Pavillons (Polen, Spanien, Deutschland, Monaco, Serbien), die leider schon zum Großteil geschlossen waren. Nach einem weiteren Bier gepaart mit Live Musik am australischen Pavillon war der Abend Besuch auch schon zu Ende.
Ein Teil verabschiedete sich ins Hotel, wir machten uns zur Bar Rouge auf. Die Bar war zum Großteil von internatinalen Gästen bevölkert und wir hatten viel Spaß und feierten mit einem superben Ausblick auf die Skyline von Shanghai.

Mittwoch, 12. Mai 2010: EXPO und Abschied Teil 1

Der Großteil unserer Reisegruppe fliegt heute abend schon in die Heimat – unsere kleine Gruppe und einige Anderen hatten jedoch beschlossen, noch einen weiteren Tag in der Metropole Shanghai zu verbingen. Deshalb schliefen wir das erste mal ein wenig länger, da wir beschlossen hatten etwas später zur EXPO zu gehen, da wir keine Lust auf den “geplanten Termin” im chinesischen Pavillon hatten. Die Erholung war auch bitter nötig, denn Körper und Geist hatten in den letzten Tagen doch sehr viel Anstrengungen über sich ergehen lassen. Nach einem gediegenen Frühstück badeteten wir im Hotel Pool und weckten anschliessend einen Nachzügler, den wir in Bademäntel vermummt erschreckten. Der Arme war so fertig, dass er dachte es wäre noch am Morgen ;) .
Auf der EXPO angekommen hatten wir gleich Glück und warteten am kanadischen Pavillon nur 15 Minuten am Einlassbereich. Der Pavillon selbst war genial und wir führten auch ein längeres Gespräch mit einem kanadischen Pavillon Guide, der froh war endlich mal mehr als ein paar Broken englisch zu sprechen. Er ist die komplette Zeit der Expo vor Ort, mit 60 anderen Kollegen und Kolleginen. Natürlich liessen wir es uns nicht entgehen, auf den E-Bikes zu kurbeln – je schneller man kurbelte, desto schneller lief der Film vor einem ab. Auch die Licht und Wasserspiele waren sehr imposant. Der Mounty, sicherlich eines der am meisten fotografierten Motive auf der EXPO, freute sich, dass ihn jemand auf französisch begrüsste und lächtelte auf unserem Bild umso mehr.
Am deutschen Pavillon war selbst die Wartezeit für Rollstuhlfahrer bei 2,5 Stunden, über die Wartezeit in der normalen Schlange konnte man uns keine Auskunft mehr geben. Auch die Erwähnung unseres deutschen Reisepasses half beim Standpersonal leider nicht weiter ;)
Bei den USA war auch ein großer Andrang – Nachfragen beim Standpersonal, welches das Interieur noch nicht gesehen hat und zudem meinte, es würde sich sicherlich nicht lohnen überzeugten uns schliesslich, weiter zu ziehen.
So entschlossen wir uns, noch einige andere und weniger frequentierte Pavillons zu besuchen anstatt den Tag mit Warten zu verbingen: Wir schauten uns den Africa Pavvilon, den von Argentienen, Brasilien und die Halle der Karibikstaaten an.
Als Fazit der EXPO kann man nur sagen: Beeindruckend, was die Staaten dort so auf die Beine Stellen: zumindest die, die es sich leisten können. Negativ erwähnen möchte ich die “EXPO Reisepässe”, die man auf dem Gelände bekommen kann. An jedem Pavillon Ausgang konnte man sich diese Abstempeln lassen, als Beweis wieviele und welche “Staaten” man alle besucht hat. Das artet teilweise leider derart aus, dass man sich gar nicht für den Pavillon und die eigentliche Ausstellung interessiert. Besonders deutlich wurde das in den Pavillons, in denen man verschiedene Zellen durchläuft, ein Video für alle läuft und man erstmal warten muss, bevor der Ausgang in den nächsten Bereich geöffnet wird. Hier waren viele Besucher dann doch genervt, da sich eigentlich nur den “Stempel” im Pass haben wollten….Gabs sowas in Hannover damals auch? Ich hoffe nicht, denn das zerstört irgendwie den Sinn und Zweck einer solchen Ausstellung.
Gegen Abend verabschiedeten wir den Rest der Gruppe am Jin Mao Tower (Bild). Mit Daniel und Eric machte ich mich auf zur gegenwärtig höchsten Aussichtsplattform der Welt, dem Sky Walk des Shanghai World Financial Center in dessen 100. Stock in 474 Metern Höhe.
Im Boden der Aussichsplattform befinden sich Glasplatten bei deren Überquerung ich ein sehr mulmiges Gefühl in der Magengegend hatte. Der kleine Ausflug hat sich sehr gelohnt, denn die Aussicht auf die Stadt ist unbeschreiblich und atemberaubend (Beweisfoto gibts hier und da).
Ein Taxi brachte uns anschliessend auf die andere Seite und wir schlenderten am Bund entlang und schossen ein paar geniale Fotos der Skyline von Shanghai. Fürs letzte Abendessen gönnten wir uns was richtig exklusives, einer Mahlzeit in dem Restaurant M on the Bund. Das Restaurant befindet sich im gleichen Gebäude wie auch die Bar Rouge, die Adresse ist Bund 18, 1 Zhangshan Dong Yi Road.
Nach ein paar Absackern in der Bar Rouge fuhren wir zurück ins Hotel.

Donnerstag, 13. Mai 2010: letzter Tag in der Stadt, Transrapidfahrt bei 431 km/h

Der letzte Tag began mit einem gemütlichen Frühstück der Restgruppe. Unser Gepäck liessen wir im Hotel, dennoch wurde es vom Portier bei Abnahme nach Sprengstoffen und anderem durchsucht – zu Expo Zeiten ist man vorsichtig. Mit der neuen U Bahn Linie fuhren wir zum Peoples Square und trafen Stefan, einen weiteren Aufenthaltsverlängerer :) . Wir schlenderten gemütlich durch die Stadt und ihre Gassen, schossen ein paar total crazy pics und machten uns auf dem Weg zum französischen Viertel.
Die merkwürdigste Mahlzeit erhielten wir dann schliesslich am letzten Tag. Die Bedienung konnte einigermaßen englisch und kam aus ihrem Dauergrinsen nicht mehr heraus. Zuerst meinte sie, unsere Mahlzeit dauert 20-25 Minuten, nach 5 Minuten brachte sie dann aber schon für jeden etwas essbares. Ob es das war, was wir bestellt hatten, konnten wir nicht identifizieren – klarer kulinarischer Tiefpunkt der Reise.
Im Anschluss schlenderten wir durch kleine Gassen und schauten uns diverse Kriechtiere und Schlangen an, die man an Verkaufsständen erwerben konnte. Der Kontrast zwischen mittelalterlichen Schreinereien und Wäschereien neben modernen Autoverleihern war auch interessant.
Mit der UBahn fuhren wir weiter zum Transrapid Terminal. Wir hätten zwar auch abends damit zum Flughafen fahren können, allerdings fährt die Magnetschwebebahn Shanghai Maglev Train abends und morgens “nur” 300 km/h. Nur zu gewissen Zeiten tagsüber erreicht sie ihre Spitzengeschwindigkeit von 431 km/h und das wollten wir uns dann nicht entgehen lassen. Die Fahrt zum 30km Flughafen Pudong dauert dann etwas über 7 Minuten, wobei die Höchstgeschwindigkeit von 431 km/h nur knapp eine Minute gehalten wird.
Nach der Rückfahrt vom Flughafen zur Haltestelle machten wir uns auf zurück zum Hotel. Nach einer erfrischenden Dusche aßen wir noch eine Kleinigkeit im Hotel, bevor wir von einem Transferbus zum Flughafen gebracht wurden.
Der Flug mit LH 727 von Shanghai Pudong nach München war entspannt und bot ein gutes Entertainment Programm. Am frühen Freitag morgen erreichten wir München und hatten och etwas Aufenthalt, bevor es mit LH1364 zurück nach Stuttgart ging. Dank der Wartezeit und Cindy kenne ich nun die Geschichte hinter I’m fucking Matt Damon :) . Und da wir es so wollten, gings dann Freitag mittag gleich mit der Vorlesung weiter…

Fazit: Auch wenn eine solche Reise kräfteraubend und alles andere als erholsam ist, so lohnt sie sich doch immer wieder. Es war nicht wie erwartet und ganz anders als die Reise im letzten Jahr in die Staaten aber dennoch eine sehr eindrucksvolle Studienreise mit vielen Einblicken in die chinesische Kultur und Wirtschaft.

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Kein Public Viewing in Neckarsulm

Tja, eigentlich wollte ich an unsere lokale Zeitung noch einen Leserbrief schreiben, aber da hierfür nun wahrscheinlich die Zeit fehlt, hier ein paar Worte zum public viewing in meiner Wahlheimat, Neckarsulm.
Neckarsulm ist eine große Kreisstadt im Landkreis Heilbronn mit ca. 26.500 Einwohnern. Man könnte Neckarsulm als reiche Stadt bezeichnen, denn dank der Automobilindustrie (Audi,Kolbenschmidt,…) und den Deutschland Zentralen anderen namhaften Firmen wie Bechtle, TDS, Hyundai, Kaufland und LIDL gehören wir zu den glücklichen, die mehr Arbeitsplätze (28.000+) als Einwohner haben.
Da wir nun aber unbedingt einen neuen, Millionen verschlingenden Busbahnhof bauen, die Innenstadt umbauen, und auch noch überall, wo noch kein Kreisverkehr mitsamt Solarkunstwerk steht, die Verkehrsführung entsprechend ändern, fehlt in diesem Jahr das Geld fürs Public Viewing der Weltmeisterschaft 2010 in Süd-Afrika.
Moment.
Muss man das verstehen? Ich glaube nicht.
Gerüchten zufolge haben sich auch einige Anwohner beschwert – aber ich kann mir nicht vorstellen, dass man nicht eine Lösung hätte finden können, die die Anwohner des Neckarsulmer Marktplatzes zufrieden gestellt hätte. Es ist sehr schade, dass man es scheinbar nicht geschafft hat, Sponsoren (siehe Firmenliste oben?) mit an Land zu holen, um an das einmalige Erlebnis der WM 2006 oder wenigstens an das der EM 2008 anzuknüpfen.
Irgendwie war man dazu wohl nicht fähig. Die Bürger werden auch nicht wirklich informiert. Man erfährt nur hinterum und aus Gerüchten, was nun Sache ist. Obs nun stimmt, oder nicht, weiss man nicht. Fakt ist jedoch: Es gibt in diesem Jahr kein Public Viewing in Neckarsulm.
Finde ich alles ziemlich schwach.
Da muss man ausnahmsweise mal der Stadt Heilbronn Tribut zollen. Die Stadt Heilbronn veranstaltet dieses Jahr das größte Fandorf in Baden-Württemberg (stimmt das auch?). Laut Angaben der lokalen Tageszeitung Heilbronner Stimme liegt das Budget bei der Veranstaltung bei 200.000 €. Man deckt dabei 80% der Ausgaben über Sponsoren (nimm dies Neckarsulm!) und ist sich sicher, die restlichen Kosten durch den Verkauf von Speis und Trank zu decken (Wenn ich daran denke was wir damals konsumiert haben ist das sicherlich nicht unmöglich). Das Fandorf in Heilbronn fasst in diesem Jahr bis zu 28.000 Zuschauer.
Ob ich dieses Jahr ausnahmsweise mal einer von ihnen bin – ich weiss es noch nicht!

P.S.: Das Event in Heilbronn wird übrigens nicht von der Stadt organisiert, sondern von einer Eventorganisation aus Trier, welche im Falle von Verlusten ohne Steuergelder auskommen muss.

Links:
Neckarsulm Wikipedia

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Monitoring ESXi and HP Hardware with Nagios/Icinga

All of you might be aware of VMWare ESXi, VMWares powerful and free Hypervisor with 64-bit architecture.
Unfortunately most of the monitoring features from the licensed (and expensive) full version are missing – SNMP gets aren’t possible either, only traps. But there is a way out of this drawback, at least if you’re using HP hardware (should work with G5+) and nagios/icinga as monitoring tool.

First of all the best way to use ESXi on HP hardware is by instaling the ESXi version supplied by HP which can be downloaded here for free. In this version all needed agents and tools in order to monitor the ESXi server with nagios/icinga are already included.

For those who want to upgrade their existing ESXi server(s) HP offers its ESXi bundle as additional ESXi patch (hp-esxi4.0uX-bundle-1.2.zip), download here. In order to deploy it onto the ESXi servers the VMware vSphere CLI is needed, could be obtained from here.

After installing all the prequisites you have to deploy the ESXi bundle to your server. If you`re using a Windows client the command line, called from \bin directory of your vSphere Cli Installation (e.g. C:\Program Files\VMware\VMware vSphere CLI\bin), just use:

vihostupdate.pl –server –install –bundle c:\hp-esxi4.0uX-bundle-1.2.zip

After the next reboot of your server (unfortunately a reboot is necessary) you should be able to find new monitoring sensors in the configuration tab of your vSphere client as shown in the screenshot, e.g. the disk status:

If this works fine we continue with the next step: Monitoring multiple ESXi Servers with nagios/icinga
There are mulitiple versions of the python script check_esx_wbem.py in the net, but only some of them work properly with HP Hardware. (there is also a version which should be working with hardware from dell )
Requirements for the script are Python 2.6 and the Python extension pywbem.
The script we are using has proofed its functionality several times, you can obtain it from here or directly from my site here.

Command usage is:

Command: python $USER1$/check_esxi_wbem.py https://$HOSTADDRESS$:5989 $ARG1$ $ARG2$ $ARG3$

example error would look like this:

/libexec # python check_esx_wbem.py https://vmware42.google.dmz:5989 statistics password hp
CRITICAL : Disk 4 on HPSA1 : Port 1I Box 1 Bay 4 : 136GB : Data Disk : Disk Error

if everything is fine:

/libexec # python check_esx_wbem.py https://vmware00.microsoft.dmz:5989 statistics password hp
OK hp hardware

Links:
Download ESXi version supplied by HP
HP ESXi Offline Bundle
VMware vSphere CLI
checK-esxi_wbem.py download

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TV Serie 24 endet mit der 8. Staffel

Die bekannte US Serie “24” rund um den von Kiefer Sutherland gespielten Charakter “Jack Bauer” endet mit der aktuell mit der aktuell ausgestrahlten Staffel 8.
Eine Staffel 9 wird es laut mehreren Quellen nicht mehr geben, da die Serie dem Sender US Sender FOX zu kostspielig geworden ist.
24 Produzent John Cassar bestätigte dies dann auch vor rund 13 Stunden auf seinem Twitter Account:

News from the 24 set,the crew has been told that 24 has come to an end. There will b no season 9. Its been a great run, thanx all 4 watching Previously

Das 24 Produzenten Team ist offenbar auch nicht dazu bereit, die Serie bei einem anderen Sender fortzuführen…

Die letzte Folge von 24 wird in den USA am 24. Mai ausgestrahlt und soll eine Art Cliffhanger zum kommenden Kinofilm (20th Century Fox) sein, welcher nun auch von Kiefer Sutherland bestätigt wurde.
Er selbst sagte zum Ende der Serie:

“We always wanted ’24′ to finish on a high note, so the decision to make the eighth season our last was one we all agreed upon.
“This has been the role of a lifetime, and I will never be able to fully express my appreciation to everyone who made it possible.
“But when all is said and done, it is the loyal worldwide fan base that made it possible for me to have the experience of playing the role of Jack Bauer, and for that I am eternally grateful.”
Quelle: Hollywood Insider

Meiner Meinung nach natürlich erstmal ein Schock, nüchtern betrachtet aber nachvollziehbar, da die besten Zeiten von 24 leider schon vorbei sind, und dann muss man dies auch nicht ewig fortführen.
Die Produzenten haben etwas sehr geniales mit 24 geschaffen, und die ersten Staffeln haben einen einfach nicht mehr losgelassen! Die Serie setzte die Elemente Spannung und Action auf ein im TV bisher nie da gewesenes Level und ich danke den Machern hinter der Serie für die vielen schlaflosen Nächte!

Update: Laut Informationen des Hollywood Reporter bezahlt Fox mittlerweile über 5 Mio $ an Lizenzgebühren pro Folge. Laut Howard Gordon, Executive Producer von 24, ist dies auf die stets gestiegene Popularität der Serie und dem damit verbundenem Kostenanstieg beim Gehalt der Schauspieler und des Kreativteams zurückzuführen. Die zum wiederholten Mal gesunkenen Quoten (16% weniger als Staffel 7) tragen ihr übriges zu der Entscheidung bei. Der Sender NBC hat ein Angebot zur Übernahme der Serie für 3,5 Mio $ pro Folge ebenfalls abgelehnt. Dem Produzenten Team fehlten zudem überzeugende Ideen aus der Kreativabteilung.
Schaut also so aus, als ob sich erfolgreiche Serien irgendwann selbst ihr Grab schaufeln!
Weitere Infos gibts im Interview mit Howard Gordon zum Ende von 24.

Quellen:
Offizielle Pressemitteilung von FOX
News bei slashfilm
News auf virginmedia

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GGS Seminar zum Thema Konfliktmanagement

An der German Graduate School of Management and Law gibt es für Studenten und Alumni die Möglichkeit, an einem General Context Programme kostenlos teilzunehmen, bei dem ganz grundsätzliche Themen rund um Management erläutert und diskutiert werden.
Diese Gelegenheit habe ich nun endlich ergriffen und an einem Seminar zum Thema Konfliktmanagement teilgenommen.

  • neu gelernt habe ich den Ausdruck „Management by Dezibel“, den kannte ich bisher nur aus persönlicher Erfahrung, nicht aber mit dieser Definition
  • Überraschende Verteilung der Bedeutung und Wirkung auf einen Gesprächspartner bei einem Mitarbeiter/Konfliktgespräch:
    1. 7% der Inhalt des Gesprächs
    2. 38% die Stimme/Sprache
    3. 55% Gestik/Mimik
  • Frauen geben im Schnitt 7000-8000 Wörter pro Tag von sich, Männer nur 2000-3000
  • Frauen senden zudem ca. 25.000 verbale und nonverbale Signale pro Tag aus, Männer hingegen nur 8000-10000
  • Bei einem Personalauswahlgespräch sind meist die ersten 10-12 Sekunden des Gesprächs entscheidend
  • Konflikte entstehen meist erst, wenn ein Problem nicht gelöst wird. Das Problem entwickelt sich zum Konflikt.
  • Es gibt 4 verschiedene Arten von Konflikten:
    1. Sachkonflikte
    2. Beziehungskonflikte
    3. Innere Konflikte
    4. Wertekonflikte
  • Beispiel: Der Einkaufschef und der QM Manager haben sich in den Haaren, da ihre Ziele kontrovers sind. Der Einkäufer soll die Einkaufspreise um 8% drücken, der QM Manager aber die Qualität um 3 Punkte steigern. Das Qualitätsbelangen des QM Managers ist dem Einkäufer egal, hauptsache er löst seine Ziele.
    Die beiden haben einen Beziehungskonflikt, der auf einem Sachkonflikt aufbaut. Meist muss man beim Beziehungskonflikt erst Toleranz schaffen (keine Akzeptanz) um den Sachkonflikt zu lösen.
  • Intervention bei Konflikten:
    1. Innere Konflikte löst man durch Entscheidungen und Konsequenzen. Bsp.: Love it, change it or leave it
    2. Sachkonflikte löst man durch Festlegen von Zahlen, Daten
      und Fakten
    3. Beziehungskonflikte werden durch Regeln gelöst. Bsp: in Gesprächen ausreden lassen, nicht zu spät kommen zu Meetings
    4. Wertekonflikte löst man durch Toleranz (keine Akzeptanz) Bsp: Leben und leben lassen, Job Rotation,..
  • Für die Konfliktparteien ist es immer von Vorteil, wenn sie bereits mit Lösungsvorschlägen zum Entscheider kommen, es festigt ihre Verhandlungsposition
  • Viele Firmen geben an, Management by Objective zu betreiben, leben es in Wirklichkeit aber gar nicht
  • Ziele sollten im Leitungszirkel erarbeitet werden und nicht Face to Face, ohne nötige Transparenz (siehe oben Beispiel Einkäufer gegen QM Manager)
  • zu 70% werden unrealistische Ziele gesetzt, um Druck auszuüben. Es werden höhere Ziele angesetzt, als man eigentlich erreichen möchte. Bei solchen unrealistischen Zielen sind Konflikte und Probleme vorprogrammiert
  • Unternehmenskultur sollte nicht nur auf dem Blatt Papier existieren, sie muss gelebt werden, vor allem von Oben nach Unten.
  • Zitat „Manche Probleme lassen sich nur biologisch lösen“
  • Viele Fragen werden heutzutage auf der falschen Ebene erörtert
  • Vielen Führungskräften fehlt die Kritikfähigkeit
  • Menschen denken, sie haben einen Beziehungskonflikt. Allerdings gehören dazu immer mindestens 2. Wenn der Beziehungskonflikt nicht kommuniziert wird, dann leiden sie an einem Inneren Konflikt
  • Wenn man 15 Jahre mit einem Problem leben kann, dann ist das „Problem“ kein wirkliches Problem
  • Redet man über Probleme, entstehen neue Probleme
  • Redet man über Lösungen, so schafft man Platz für noch mehr Lösungen
  • Vorstellung und Diskussion über die Teamentwicklungsuhr.
  • Die Nahkampfphase muss durchlebt werden. Sie nachzuholen ist meist schlecht, unproduktiv und dauert viel länger, als wenn sie von vornherein eingeplant wurde
  • Ein guter Vorgesetzter führt sein Team methodisch durch die Nahkampfphase
  • Toleranz ist ein allgemeines Problem in der deutschen Kultur
  • Der Vorgesetzte muss deshalb Toleranz vorleben
  • Konflikte lassen sich oft vermeiden, wenn man Handlungen nicht gleich wertet, sondern erstmal toleriert.

Als interessante Übung zum Thema Selbstbild/Fremdbild haben wir Formulare zur Betriebspädagogik ausgefüllt. Zuerst schätzt man sich selbst ein, und lässt dies dann andere erledigen. Das funktioniert natürlich nicht so gut, wenn man es mit dem Partner oder langjährigen Freund macht (auch wenn das zu interessanten Ergebnissen führen kann). Am besten sollte man sich nur von einigen wenigen Gesprächen kennen und den Gegenüber anhand von Gestik, Mimik, Sprache uvm. Einschätzen.

Zum Schluss gabs noch eine Empfehlung an den Caveman „Die Theateroffenbarung für alle, die eine Beziehung führen, führten oder führen wollen!“

Ich finde hier passt auch ein Zitat ganz gut, welches bei uns zu Hause an der Wand hängt:

"Gib mir Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; gib
mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich zu ändern vermag, und gib mir die
Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden." -  Friedrich Christoph Oetinger

Im Kreis von 10 Teilnehmern war dieser Workshop sehr lehrreich und interessant, und ich werde versuchen in Zukunft an mehr solchen Seminaren teilzunehmen. Vielen Dank auch an den Seminarleiter, Martin Daiber.

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Warum eBooks bisher ein Rückschritt sind

Ich bin eine passionierte Leseratte und verschlinge im Schnitt 1 Buch pro Woche. Dabei wechsle ich zwischen Sach/Fachbüchern über Themengebiete die mich interessieren, Bücher die ich fürs Studium benötige und eben Bücher für die Entspannung, die dann meist aus der Kategorie Belletristik, Thriller, Fantasy oder Science Fiction kommen.
Aufgrund dessen muss ich leider sagen, dass die aktuelle Entwicklung am eBook Markt doch sehr enttäuschend ist.
Stichwort Preis. Als Kunde gehe ich davon aus, dass ein eBook vom Verlag wesentlich günstiger angeboten werden kann, als ein gedrucktes Werk. Man hat keine Kosten für Vordruck & Druck, kaum kosten für Nachbesserungen & Neuauflagen, keine Kosten für Papier, Lagerung, Transport – keine Zwischenhändler. Rechnet man sich das mal auf, so wäre ich mit einem 1/4-1/3 niedrigerem Preis für so ein eBook doch ganz glücklich.
Dem ist aber nicht so.
Für einen kleinen Vergleich ziehen wir mal ein paar Bücher zu Rate, welche auf der Amazon Produktseite des Kindle beworben werden.

Titel eBook Preis Amazon Hardcover Preis günstigster Neupreis
Dan Brown – The Lost Symbol 13,79$ 14,00$ 11,49$
Andre Agassi – Open 13,79$ 15,92$ 14,25$
Michael Crichton – Pirate Latitudes: A Novel (Kindle Edition) 13,79$ 14,00$ 9,35$
James Patterson – I, Alex Cross (Kindle Edition) 13,79$ 14,00$ 8,44$

Fairerweise muss man den “günstigsten Neupreisen” noch sagen, dass diese von externen Anbietern sind und hier meist noch ein wenig Versandkosten addiert werden müssen.
Allerdings sieht man klar, dass eBooks nur marginal günstiger sind, als ein Hardcover. Und diese Angebote sind alle der Kindle Promo Seite entnommen, sollten also für den Leser besonders attraktiv sein und ihn zum Kauf ermutigen. Doch bei mir ist eher das Gegenteil der Fall.
Was das Hardcover indirekt noch günstiger macht, sind zwei wichtige Fakten:

  • Widerverkauf: Ich kann das Buch wiederverkaufen, wenn auch nur für einen Bruchteil des Originalpreises, aber so 1/3 des Preises sind im Schnitt meist drin.
  • Ausleihen: Ich kann ein gedrucktes Werk verleihen, damit Freunden und Familien eine Freude bereiten, was wiederum den Buchwert erhöht!

Ein eBook kann ich bis dato weder verleihen noch wiederverkaufen. Ich bezahle also den gesamten Preis für einen einzigen Lesevorgang.
Für mich deswegen ein klarer Rückschritt und ein klares Contra Argument gegen ein “modernes” eBook.
Wenn ich dann lese, dass man sich bei Apple beugen will und die hohen Preisvorderungen der Verlage (Druckwerk Preis=eBook Preis) im iTunes/iBook Store für das gehypte iPad erfüllen möchte, dann ist das ein weiterer Grund für mich so ein Gerät nicht zuzulegen.
Selbst die “Angebots” Preise bei Amazon sind meiner Meinung nach noch viel zu teuer – zumindest solange es die oben genannten Einschränkungen beim Verleih/Verkauf gibt.

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Howto: nginx, php-fpm and serendipity weblog (s9y) with apache style rewriting

Nginx is (spoken: engine x) is a HTTP and reverse proxy server written by the russian developer Igor Sysoev. Nginx is also able to proxy mail server requests coming in via pop3 and imap.
Popular sites like FastMail.FM and WordPress.com are usually using nginx as reverse proxy or HTTP Server.
According to Netcrafts Web Server Survey from December 2009 nginx gained 5,2% market share since December 2008 and will exceed the 7% barrier in january 2010. In addition to that 12,9 million websites started using nginx as webserver or loadbalancer as first contact instance in the year 2010. Nginx now clearly exceeds the former lightwight webserver king lighttpd (market share round 0.36% in December 2009).

In a first example we use nginx is together with the FastCGI Process Manager php-fpm in order to run a serendipity weblog.
PHP-fpm will be included in future versions of PHP 5.3 but isn’t shipped with stable PHP 5.2 and therefore we have to built php and php-fpm the traditional way.

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Aktuelle Infos zur 8. Staffel von 24

Der US-Starttermin der 8. Season der Kultserie 24 rückt unaufhaltsam näher (US Fox: 17.01.2010 ) und seit einigen Wochen ist nun auch endlich klar, wie die Serie im deutschen TV ausgetrahlt wird. Der Start der Ausstrahlung des Pay-TV Senders SKY sendet findet dieses mal nicht zeitgleich mit den US Kollegen von FOX statt, sondern starten um fast 2 Monate zeitversetzt.
SKY beginnt mit der Sendung der ersten beiden Folgen der 8. Staffel am 8. März 2010 auf SKY Cinema und Cinema HD. Wie schon im letzten Jahr hat man auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit, die aktuellen Folgen im Pay-per View Kannal Sky Select zu sehen (Abruf 3 Euro pro Folge).
Warum die Ausstrahlung nicht mehr zeitgleich mit den USA startet ist nicht bekannt. Allerdings ist es aufgrund von mehreren dezentralen Gründen unwahrscheinlich, dass die Serie den Erfolg vom Vorjahr auf SKY wiederholen können wird.

Infos zur Handlung/Plot:

Die achte Staffel von “24″ spielt in New York. Dort hat sich Jack Bauer (Kiefer Sutherland) nach den Ereignissen in der siebten Staffel zur Ruhe gesetzt und genießt sein Leben mit seiner Tochter Kim (Elisha Cuthbert) und seiner Enkelin. Die Idylle endet, als der ehemalige Agent von einem geplanten Anschlag auf den Führer der Friedensverhandlungen im Mittleren Osten Omar Hassan (Anil Kapoor, Star aus “Slumdog Millionaire”) erfährt, der sich gerade zu Verhandlungen mit US-President Allison Taylor (Cherry Jones) in der Stadt aufhält. In der neuen Staffel ist die CTU re-aktiviert und rundum erneuert. Chef der Counter Terror Unit ist Brian Hastings (Mykelti Williamson, bekannt aus “Forrest Gump”). Ex-Marine Cole Ortiz (Freddi Prinze Jr., bekannt aus “Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast”) hat die schwierige Aufgabe, als Leiter der Field Operations in Jack Bauers gigantische Fußstapfen zu treten. Doch auch er kann sich der wertvollen Unterstützung von Chloe O’Brian (Mary Lynn Rajskub) sicher sein. Und selbstverständlich gibt es in den neuen Episoden ein Wiedersehen mit Agent Renee Walker (Annie Wersching).

Quelle: http://www.presseportal.de/pm/33221/1532749/sky

Einer der vielen Trailer:

Ich jedenfalls freue mich schon sehr darauf wieder zu hören… “Jack Bauer is on line three…” ;)


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Installing Icinga 1.0 with IDOUtils and NConf

Today the icinga team released the first stable version of their open source monitoring tool – Icinga 1.0.
The team behind icinga formed up earlier this year and forked nagios due to several reasons.
In this small howto i’d like to describe the installation of Icinga in cooperation with IDOUtils and NConf for easier configuration of multiple hosts and services on a fresh debian system:

  1. Install some prequisites:

    apt-get install apache2 build-essential libgd2-xpm-dev libjpeg62 libjpeg62-dev libpng12 libpng12-dev mysql-server mysql-client libdbi0 libdbi0-dev libdbd-mysql libdbi-perl libdbd-mysql-perl

  2. As root, add an user and group for icinga:

    /usr/sbin/useradd -m icinga && /usr/sbin/groupadd icinga

  3. Download icinga-core 1.0 (not icinga-web) from the icinga download site
  4. Unpack the downloaded archive, for example in a new directory called /usr/local/icinga with the command

    tar xzfv icinga-1.0.tar.gz

  5. Enter the new directory and configure icinga with
    ./configure –enable-idoutils

  6. General options should look like this:

    General Options:
    ————————-
    Icinga executable: icinga
    Icinga user/group: icinga,icinga
    Command user/group: icinga,icinga
    Embedded Perl: no
    Event Broker: yes
    Build IDOUtils: yes
    Install ${prefix}: /usr/local/icinga
    Lock file: ${prefix}/var/icinga.lock
    Check result directory: ${prefix}/var/spool/checkresults
    Init directory: /etc/init.d
    Apache conf.d directory: /etc/apache2/conf.d
    Mail program: /usr/bin/mail
    Host OS: linux-gnu

  7. Compile the icinga source code with

    make all

  8. If everything went fine, just install icinga completely with

    make fullinstall

  9. Time for some customization:
    comment out all cfg_file options from line 30 to line 36 of icinga.cfg, they´ll be provided by NConf later:

    # You can specify individual object config files as shown below:

    #cfg_file=/usr/local/icinga/etc/objects/commands.cfg
    #cfg_file=/usr/local/icinga/etc/objects/contacts.cfg
    #cfg_file=/usr/local/icinga/etc/objects/timeperiods.cfg
    #cfg_file=/usr/local/icinga/etc/objects/templates.cfg

    # Definitions for monitoring the local (Linux) host
    #cfg_file=/usr/local/icinga/etc/objects/localhost.cfg

    # Definitions for monitoring a Windows machine
    #cfg_file=/usr/local/icinga/etc/objects/windows.cfg

    # Definitions for monitoring a router/switch
    #cfg_file=/usr/local/icinga/etc/objects/switch.cfg

    # Definitions for monitoring a network printer
    #cfg_file=/usr/local/icinga/etc/objects/printer.cfg

  10. Add two new cfg_dir options for NConf:

    cfg_dir=/usr/local/icinga/etc/objects/global
    cfg_dir=/usr/local/icinga/etc/objects/Default_collector/

  11. uncomment broker_module in line 251:

    broker_module=/usr/local/icinga/bin/idomod.o config_file=/usr/local/icinga/etc/idomod.cfg

  12. In /usr/local/icinga/etc directrory, create IDOUtils sampe configuration:

    cp idomod.cfg-sample idomod.cfg
    cp ido2db.cfg-sample ido2db.cfg

  13. Generate MySQL Database and User for icinga

    # mysql -u root -p
    mysql> CREATE DATABASE icinga;
    GRANT USAGE ON \*.\* TO ‘icinga’@'localhost’ IDENTIFIED BY ‘MYSUPERHEROPASSWORD’ WITH MAX_QUERIES_PER_HOUR 0 MAX_CONNECTIONS_PER_HOUR 0 MAX_UPDATES_PER_HOUR 0;

    GRANT ALL PRIVILEGES ON icinga.\* TO ‘icinga’@'localhost’;FLUSH PRIVILEGES ;
    quit

  14. Import corresponding database scheme for MySQL:

    # cd /path/to/icinga-src/module/idoutils/db
    # mysql -u root -p icinga < mysql.sql

  15. Customize database credentials in /usr/local/icinga/etc/ido2db.cfg
    and take care of the following options:

    db_servertype=mysql
    db_port=3306
    db_user=icinga
    db_pass=MYSUPERHEROPASSWORD

  16. Change .htaccess password for the icingaadmin: htpasswd -c /usr/local/icinga/etc/htpasswd.users icingaadmin
  17. Copy sample configuration for apache:

    cp /usr/local/icinga/icinga-1.0/sample-config/httpd.conf /etc/apache2/conf.d/icinga.conf

  18. Download latest NConf release from the NConf download page
  19. Unpack the archive in one of your web directories, e.g. in /var/www/nconf

    tar xzfv nconf-1.2.6-0.tgz

  20. Make the new directory read/writeable to your webserver:

    chown -R www-data:www-data nconf/

  21. Create new file nconf.conf in /etc/apache2/conf.d:

    #nconf.conf
    Alias /nconf "/var/www/virtual/nconf"

    # SSLRequireSSL
    Options None
    AllowOverride None
    Order allow,deny
    Allow from all
    # Order deny,allow
    # Deny from all
    # Allow from 127.0.0.1
    AuthName "Icinga Access"
    AuthType Basic
    AuthUserFile /usr/local/icinga/etc/htpasswd.users
    Require valid-user

  22. Reload apache
  23. /etc/init.d/apache2 reload

  24. Create database and user for NConf:

    # mysql -u root -p
    mysql> CREATE DATABASE nconf;
    GRANT USAGE ON \*.\* TO ‘nconf’@'localhost’ IDENTIFIED BY ‘MYSUPERHEROPASSWORD’ WITH MAX_QUERIES_PER_HOUR 0 MAX_CONNECTIONS_PER_HOUR 0 MAX_UPDATES_PER_HOUR 0;
    GRANT ALL PRIVILEGES ON nconf.\* TO ‘nconf’@'localhost’;
    FLUSH PRIVILEGES ;
    quit

  25. Complete installation via NConf Web Gui, for example on
  26. Put /usr/local/icinga/bin/icinga as NAGIOS_BIN
  27. Configure your hosts and services in the NConf WebGui
  28. make sure to delete the host and service notification state "[n]" editing your contacts, otherwise you won’t get any notification.
  29. Edit the notify-host-by-email/notify-sercice-by-email command in misccommands section in order to point to the corresponding binary for the mail command, in my case /usr/bin/mail
  30. After finishing host and services configuration, hit the Generate Nagios config Button.
  31. Your nagios configuration is now saved in the /output directory of your NConf installation.
  32. customize NConf deploy script in /var/www/virtualnconf/ADD-ONS/deploy_local.sh, for example:

    #!/bin/bash

    OUTPUT_DIR="/var/www/virtual/nconf/output/"
    NAGIOS_DIR="/usr/local/icinga/etc/objects/"
    TEMP_DIR=${NAGIOS_DIR}"import/"
    CONF_ARCHIVE="NagiosConfig.tgz"

    if [ ! -e ${TEMP_DIR} ] ; then
    mkdir -p ${TEMP_DIR}
    fi

    if [ ${OUTPUT_DIR}${CONF_ARCHIVE} -nt ${TEMP_DIR}${CONF_ARCHIVE} ] ; then
    cp -p ${OUTPUT_DIR}${CONF_ARCHIVE} ${TEMP_DIR}${CONF_ARCHIVE}
    tar -xf ${TEMP_DIR}${CONF_ARCHIVE} -C ${NAGIOS_DIR}
    /etc/init.d/icinga reload
    fi

    exit

  33. Configure cronjob to refresh your configuration regulary, if you want to

    */10 * * * * /var/www/virtual/nconf/ADD-ONS/deploy_local.sh

  34. Start IDOUtils:

    /etc/init.d/ido2db start

  35. Start Icinga:

    /etc/init.d/icinga start

  36. Check icinga.log logfile in /usr/local/icinga/var
  37. Be Happy!
    1. For more information on Icinga and IDOUtils check out the documentation.
      More information on NConf is available in the NConf documentation.

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